Veränderung

Sind Veränderungen immer gleich etwas schlechtes? Wachsen wir mit unseren Erfahrungen? Wann ist man wirklich angekommen? Woher weiß man, wo man zu Hause ist? Ist es Richtig was ich mache? 

„Man kann keinen Eierkuchen backen, ohne ein paar Eier zu zerschlagen.“

Napoleon


Die Frage des seins oder nicht seins, wer kennt sie nicht. Na ja, wir wollen ja nicht gleich übertreiben. Aber ich mache mir in letzter Zeit schon sehr viele Gedanken, wie die Zukunft aussehen wird. Bin ich in zehn Jahren noch hier? Oder vielleicht bin ich in zehn Jahren schon verheiratet (naja was heißt schon, mit 34 wird es dann auch langsam Zeit…)? Oder lebe ich einfach zu sehr im drang hinter herzukommen? Warum wurde und die Unbeschwertheit der Kindheit genommen? Wäre nicht vieles viel einfacher, wenn wir die Dinge angehen würden wie Kinder? Ich meine mit dieser Unbeschwertheit, wenn wir verlieren stehen wir einfach wieder auf und versuchen es nochmal. Heutzutage ist man schon ein Versager wenn man mit 20 noch keine Ausbildung in der Tasche hat.

Bin ich ein Schisser, weil ich mich nicht traue meinen Job zu kündigen und mein eigenes Ding durch zu ziehen? Bin ich ein Schisser, weil ich jeden morgen aufstehe und das gleiche mache? Verschlafe ich mein Leben?

Kennt ihr dieses Gefühl? Klar bin ich glücklich, ich habe einen Freund den ich liebe (und er mich hoffentlich auch :D), noch beide Elternteile, zwei süße Mietzen und Arbeit – das wird in Deutschland schon groß geschrieben. Hat man keine Arbeit ist man ein Verlierer. Aber mal ganz im Ernst, ohne Moos nichts los.

Selbst als gelernte Einzelhandelskauffrau wird man von manchen skeptisch beäugt – JA ich habe nicht studiert und NEIN ich bin deswegen nicht blöd! 😉


Ein großes dickes Dankeschön geht an meine liebe Snoopy ♥ eine super nette Seelenklempnerin und das sogar obwohl wir uns nicht in der Realität kennen sondern nur virtuell, gibt sie mir an düsteren Tagen mit ihren Worten Kraft den Kopf nicht hängen zu lassen. Vielen vielen Dank ♥

Ihr seid einfach toll, danke für eure tolle Resonanz zu meinem Blog 🙂 Ich freue mich über jeden Kommentar, über jegliche Kritik und Anregungen.

Zum Wochenende hin, habe ich etwas neues für euch 🙂 Ihr könnt gespannt sein.

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13 Gedanken zu “Veränderung

  1. Hi Cuty,

    ich hatte mit 20 meine Ausbildung, bin jetzt 31 und habe einen MBA, aber das Gefühl etwas zu verschlafen wächst von Jahr zu Jahr 😀 Egal was ich mache, immer sehe ich alle an mir vorbeiziehen. Je weiter meine Ausbildung voranschritt, desto weniger Zeit hatte ich.

    Ich vermisse die Unbekümmertheit aus meiner Jugend, meine Schulnoten waren grottenschlecht, hatte gerade mal die mittlere Reife geschafft aber ich war sorglos.

    Menschen mit keiner Arbeit unterscheide ich, zwischen denen die nicht können, keine finden oder nicht wollen. Im Grunde ist jeder ein Verlierer unserer Leistungsgesellschaft, aber nur bei letzteren würde ich das Wort negativ assoziieren. Es läuft eben viel falsch, leider.

    Ich denke jeden Beruf sollte man wertschätzen, es gibt sicher Ausnahmen, aber da fällt mir im Moment keine ein. Einfaches Beispiel, stell dir mal vor man hätte keine Reinigungsfachkräfte, wer würden dann öffentliche Gebäude oder Krankenhäuser reinigen? Oder was mache ich im lokalen Einzelhandel wenn es keine Einzelhandelskaufleute mehr gäbe, da wäre ich teilweise echt aufgeschmissen.

    Das elitäre Gehabe einiger Studierten nervt auch mich furchtbar. Ich kann mich zwar unter sie mischen, aber hier oft jegliches Verständnis für die Realität oder das Lebens außerhalb der „Bildungselite“.

    LG

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  2. Muss nochmal einen Kommentar dazu geben. Leute es läuft nicht alles gut, aber glaubt mir nach 63 Jahren auf dieser Welt, es geht immer weiter. Am besten lächen oder wen es einem schlecht geht versuchen darin noch was gutes zufinden. Oh jetzt werde ich wohl schwermütig.
    Wünsch euch was
    Uli

    Gefällt 1 Person

    1. Ach Uli 🙂 Fühl dich gedrückt, ich möchte doch nicht das es dir schlecht geht, weil du meine Beiträge liest. Wenn ich in der Zukunft wieder etwas tiefsinniges schreiben sollte, werde ich dich in den ersten Zeilen erwähnen – um dich vorzuwarnen! 🙂

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