Mein Alltag

Kennt ihr das Gefühl total genervt und gestresst zu sein? Ach, was sage ich … dass kennt bestimmt jeder. Aber die Arten, wie man damit umgeht ist anders.

Wir haben seid zwei Jahren die Handwerker im Haus (wohne in einer Mietwohnung). Also kann man sagen, seid dem ich von zu Hause ausgezogen bin, habe ich nur Lärm um die Ohren – sowohl auf der Arbeit – wie auch zu Hause in meinen eigenen vier Wänden.

Da derzeit Urlaubszeit ist und wir eh Personalmangel haben, oder eher Leute die nie Zeit haben, schiebe ich seid Wochen zusätzlich Überstunden. Na Prima! Klar kann ich dass Geld gut gebrauchen, aber ein paar mehr Nerven wären auch schon nett. Zudem kennt ihr mein endlos Leiden mit meinem Rücken ja.

Macht die viele Arbeit glücklich? Wobei viel arbeite ich ja im Vergleich zu Selbstständigen Leuten auch nicht, aber diese Wissen wenigstens wofür sie es tun. Ich weiß nicht wo ich in zehn Jahren stehe, ich arbeite für meinen Arbeitgeber, wisst ihr was ich meine? Ich habe so viele Ideen – aber leider hapert es dann an der Umsetzung und natürlich am finanziellen. Sparen ist in meiner Situation einfach nicht drin. An machen Tagen packe ich mir am Kopf, und frage mich wieso ich überhaupt arbeiten gehe, wenn ich ungefähr dass selbe vom Amt bekommen würde, wenn ich mich Arbeitslos melde.

Manche würden jetzt sagen „Ja, so ist nun mal das Leben“, aber ich will das nicht SO! Mein Kopf wehrt sich einfach komplett dagegen, die nächsten 40 Jahre in so einem Trott zu Leben.

Ihr könnt euch das so vorstellen;

ich stehe morgens um halb fünf auf, mache mich für die Arbeit fertig. Dort angekommen, packe ich erst einmal 3-4 Paletten in Akkord ab um danach weitere vier Stunden im Akkord zu kassieren. Zwischendurch höre ich immer das Piepen der Lampe, die mich dazu auffordert einen Kollegen zum Leergut zu schicken.

Ich sage euch, das Piepen ist so penetrant, irgendwann haue ich diese Blöde (!!!) Glocke von der Decke.

Ich bin mir durchaus bewusst, dass ihr mir keinen all erheil Mittel gegen meine genervtheit geben könnt. Aber wenn ich mir meine „Storys“ ab und an von der Seele schreiben kann, tut mir das schon gut.

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8 Gedanken zu “Mein Alltag

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