[Rezension] E.L.James – Grey

  • Taschenbuch: 640 Seiten
  • Verlag: Goldmann Verlag (21. August 2015)
  • Preis : € 14,99 [D] | € 15,50 [A] | CHF 20,50
  • Leseprobe 

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DIE WELT VON FIFTY SHADES OF GREY AUF GANZ NEUE WEISE : 

Erzählt in Christians eigenen Worten, erfüllt mit seinen Gedanken, Vorstellungen und Träumen zeigt E L James die Liebesgeschichte, die Millionen von Lesern auf der ganzen Welt in Bann geschlagen hat, aus völlig neuer Perspektive.


Wer die Trilogie bereits gelesen hat, kennt die Liebesgeschichte der beiden aus Anastasia Steeles Sicht. Natürlich musste ich, nachdem ich die komplette Trilogie verschlungen habe, nun auch das Buch aus Christians Sichtweise lesen.

Nun, was soll ich dazu sagen. Es war Interessant die Geschehnisse aus der Sicht von Christian erzählt zu bekommen, wie er empfindet und weshalb er so – ich zitiere – abgefuckt ist, wie er nun mal ist. Alles wird natürlich nicht Preis gegeben, ein wenig Spannung und Phantasie soll in den Augen des Lesers wohl noch bleiben. Viel mehr über die schreckliche Vergangenheit von Christian erfährt man auch in diesem Buch nicht. Leider hätte ich genau das erwartet.

Aus den Erzählungen von Christian wurde mir Ana noch viel sympathischer, als aus der Trilogie und aus ihrer Sicht erzählt. Sie ist ein wunderschönes, cleveres Mädchen.

Mir fehlen einfach zu viele Details, die zum Ende des Buches fehlen. Die Entführung von Ana (soweit ich mich an die Trilogie erinnern kann) wurde überhaupt nicht thematisiert. Die Gala wurde auch nicht mehr angesprochen. Dass sie sich gemeinsam ein Haus angeschaut haben mit Meerblick ebenfalls nicht und dass sie gemeinsam am Ende ein Kind erwarten – gerade dass große Happy End – wurde auch aus Christians Sicht nicht erzählt. Dass beste wurde einfach weg gelassen.

Ich vermute dass auf diesem Buch noch weitere Bücher folgen, da die Geschichte einfach noch nicht abgerundet ist. Nach einem Epilog habe ich verzweifelt gesucht. Die Seitenlange Danksagung hätte sich die Autorin sparen können und den interessierten Lesern einen interessanten Epilog bieten können, der vielleicht auf mehr verhofft hätte.

Zu der Schreibweise kann ich nur sagen, dass er so interessant und leicht zu lesen war wie man es von der Autorin kennt. Die ganzen kursierten Texte von Christian haben alles noch ein wenig aufgelockert, ebenso die Mails. Die ständigen unterschiedlichen Schreibweisen von Elliot (Lelliot) habe ich am Anfang als Schreibfehler abgetan, wo mir als (vielleicht auch zu naiver Leser) zum Ende hin aufgefallen ist, dass es wahrscheinlich so gewollt war (aber eher sinnlos).


Ich hoffe dass keine weiteren Bücher kommen und nicht noch eine Extra Trilogie für Christian entsteht. Für mich war dieses Buch ein Tropfen auf dem heißen Stein und der Hype überhaupt nicht berechtigt gewesen. Wäre dass Buch gleichzeitig zur Trilogie erschienen, hätte ich es als nettes „Plus“ gesehen.

Deshalb gebe ich dem Buch 3 von 5 Sternen da meine Erwartungen einfach nicht erfüllt wurden.

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2 Gedanken zu “[Rezension] E.L.James – Grey

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