[Rezension] Sebastian Fitzek – Passagier 23

  • Seiten: 432
  • Verlag: Knaur
  • Preis: 9,99€ [D]
  • Einband: Taschenbuch
  • Leseprobe

worum-gehtsJedes Jahr verschwinden auf hoher See rund 20 Menschen spurlos von Kreuzfahrtschiffen. Noch nie kam jemand zurück. Bis jetzt …
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Martin Schwartz, Polizeipsychologe, hat vor fünf Jahren Frau und Sohn verloren. Es geschah während eines Urlaubs auf dem Kreuzfahrtschiff „Sultan of the Seas“ – niemand konnte ihm sagen, was genau geschah. Martin ist seither ein psychisches Wrack und betäubt sich mit Himmelfahrtskommandos als verdeckter Ermittler.
Mitten in einem Einsatz bekommt er den Anruf einer seltsamen alten Dame, die sich als Thrillerautorin bezeichnet: Er müsse unbedingt an Bord der „Sultan“ kommen, es gebe Beweise dafür, was seiner Familie zugestoßen ist. Nie wieder wollte Martin den Fuß auf ein Schiff setzen – und doch folgt er dem Hinweis und erfährt, dass ein vor Wochen auf der „Sultan“ verschwundenes Mädchen wieder aufgetaucht ist. Mit dem Teddy seines Sohnes im Arm …

meine-meinung

Der Protagonist Martin Schwartz hat auf mich von Anfang an eine ganz besondere Aura ausgestrahlt. Anfangs habe ich mir gefragt ob er nicht nur einfach ein abgefuckter Ermittler ist, der vom Leben gezeichnet irgendwelche irren Aufträge annimmt um sich seiner Trauer um Frau und Kind zu entfliehen. Im laufe der Geschichte bekommt man als Leser einen guten Eindruck vom Charakter des Martin Schwartz. Er lebt nicht mehr seinetwegen – sondern nur noch um Fälle aufzuklären und Verbrecher zu jagen, seine Gesundheit scheint ihm dabei mehr als egal zu sein. Als er am Abgrund seines Lebens stand, schien ihm dies auch nicht viel auszumachen. Hinter diesem hervorragenden Schreibstil des Autors bekommt man so auch die dunklen Seiten, eines gezeichneten Mannes mit.

Der Psychothriller war von Anfang an spannend, durch die kurzen Kapitel war ich immer mehr Motiviert noch eins – und noch eins zu lesen, bis ich es ganz flix ausgelesen hatte. Die Spannung hielt sich bis zum Ende des Buches an, wobei ich sagen muss dass ich mit dem Ende niemals gerechnet hätte. Wenn man denkt, dass war es jetzt (uns ist eigentlich zufrieden mit dem Ausgang) setzt Fitzek noch einen drauf, und die Spannung steigt wieder ins unermessliche. Selbst der Epilog hat mich nochmal mitgerissen und mich in den Bann gezogen.

fazitIch bin mehr als begeistert. Fitzek ist hiermit zu einem meiner neuen Autoren des Jahres geworden. Blutschule – sowie das Joshua Profil – und Der Augensammler habe ich mir auch schon bestellt und liegt sehnsüchtig wartend auf meinem SUB.

Ich vergebe für diesen Psychothriller gerne 5 von 5 Sternen und freue mich auf weitere Werke von Sebastian Fitzek.

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2 Gedanken zu “[Rezension] Sebastian Fitzek – Passagier 23

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