Freundschaftsspiel abgesagt. Deutschland gegen Holland werden heute Abend nicht spielen.

Ich ersetze jetzt nicht die Funktion des Nachrichtendienstes. Ich bin nur, mal wieder, schwer erschüttert. Wie weit ist es schon gekommen. Nach dem Anschlag in Frankreich ist uns spätestens seid dem an bewusst, dass die Welt nicht mehr so ist wie vorher. Es werden sinnlos Menschen abgeschlachtet – und ja, in diesem Fall muss ich einfach dieses wirklich schlimme und abartige Wort verwenden.

Ich bin sprachlos und fassungslos. Dass ganze „bla bla“ wir sollen keine Angst zeigen, bewirkt bei mir dass komplette Gegenteil. Ich habe weniger Angst um mich selber – wobei ich dass natürlich auch habe -, aber mehr um meine Familie und meine Freunde. Mein Papa ist nicht mehr in der Lage zu fliehen, wenn es soweit kommen würde. Meine Katzen muss ich zurücklassen. Meine liebsten, alles was mir lieb ist. 

Langsam stellt sich in meinem befinden die Panik ein, die richtige Panik. Ich habe Angst vor den Terroristen, mächtig Angst. Am liebsten würde ich mich in einen Hochsicherheitstresor, Bunker oder sonstiges verstecken bis alles vorbei ist.

Wie geht ihr mit dem Thema um? Ich möchte mich auch gar nicht großartig politisch äußern, eigentlich sollte sowas auf meinem Blog nichts zu suchen haben. Aber angesichts dessen dass ich wirklich Panik habe, würde ich mich gerne mit euch austauschen. 

 

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3 Gedanken zu “

  1. Ich denke die meisten haben Angst. Man fängt an, über Dinge zu grübeln, über die man vorher nicht nachgedacht hat.
    Ich habe Angst davor, mein freies Leben zu verlieren.
    Ich habe Angst um meine Familie und um meine Freunde.
    Man fragt sich sogar schon: Soll ich überhaupt noch vor die Tür gehen? Mich könnte ja jemand erschießen… Theoretisch gesehen kann das immer passieren, aber jetzt ist das Bedenken noch viel größer.
    Von dem her: Ich denke, jeder kann dich verstehen!

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  2. Ich versuche nicht nachzugeben – bin ein sturer Steinbock ;-). Die Terroristen wollen dass wir uns fürchten? Dann erst recht nicht! Das ist ein Charakterzug an mir den ich nie besonders mochte, außer gerade. Ich gehe trotzdem auf Weihnachtsmärkte und fahre trotzdem mit der U-Bahn. Warum? Weil ich glaube dass mein Ablaufdatum sowieso feststeht – und dass aller Menschen. Also auch jener die mir nahe stehen. Von daher – Warum fürchten? Wenn ich sterben soll, werde ich das. Ob da Terroristen sind oder nicht.
    Und der zweite Punkt ist dass ich an selbsterfüllende Prophezeihungen glaube – je mehr ich mich fürchte desto eher wird was schlechtes passieren. Daher auch hier. Weiterhin positiv denken. Weiterhin an das gute im Menschen glauben und jeden einzelnen Tag so gut wie möglich nutzen.
    Aber so war ich nicht immer. Es gab eine Zeit in meinem Leben, da wäre es mir so wie dir ergangen. Von daher kann ich dich sehr gut verstehen.
    Ich bin aber froh dass ich diese Zeit überwunden habe. Ich wünsche dir, dass auch du deine Angst beherrschen kannst, damit sie nicht eines Tages dich beherrscht…

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