#einfachdrauflosgeblubber

Ich sitze hier und überlege, was ich schreiben möchte. Es ist kein zwang für mich, meinen Blog zu betreiben. Es ist ein Hobby … ach, was erzähle ich da. Ich freue mich so unheimlich, dass es da draußen Menschen gibt die meine Zeilen lesen. Wieso ich so treue Leser habe weiß ich auch nicht. Bei mir kommt nun wirklich nichts produktives rum. Ich schreibe drauf los, ohne Logik, Struktur und Sinn.

Mein Alltag sieht wahrscheinlich genauso aus, nicht wahrscheinlich – er sieht so aus. Mein ganzes Leben ist ohne Struktur. Na gut, bis auf die Zeiten wo ich arbeiten muss. Aber es stört mich nicht. Ich brauche keine Struktur um mich gut zu fühlen. Mir muss keiner sagen dass ich zuviel auf den Hüften habe, weil ich selber Augen im Kopf habe. Wenn mir dann jemand sagt, dass ich dann etwas ändern soll – hm, nein. Nur weil ich mal mecker, oder mal meine Meinung sage, heißt es nicht das ich gleich etwas ändern muss. Jeder hat mal schlechte Tage, oder zickige Momente.

Eigentlich möchte ich gar nichts ändern. Ich liebe meinen Freund nach 6 Jahren Beziehung viel mehr als am ersten Tag. Auch wenn er eine faule Socke ist, und man ihm dreimal in den Arsch treten muss, ist er einfach der hübscheste, lustigste und attraktivste Mensch auf der Welt für mich. Er ist immer für mich da, erträgt mich mit meinen Launen, mit meinen Selbstzweifeln und mit meinen Hunderten Ideen, die mir täglich durch den Kopf schießen.  Wenn er noch so durchdrehen würde wie ich, wären wir wahrscheinlich schon im nirgendwo, und würden in einem Karton wohnen.

Ich bin die Träumerin von uns. Ich möchte soviel, aber schaffe doch so wenig. Wobei es in der heutigen Zeit ja schon eine Kunst ist mit 24 nicht komplett verschuldet zu sein. Ich habe kein Auto, aber eine eigene Wohnung und zwei Katzen, die mir die Haare vom Kopf fressen. Ich habe einen Freund der mich liebt und zwei (mehr oder weniger) gesunde Eltern. Mein Bruder ist zwar eine totale Nervensäge, aber mit seiner neuen Freundin jetzt auch komplett ausgelastet.

Was will man nun mehr? Geht noch mehr? Ist man irgendwann so zufrieden, dass man vor Glück platzt? Ich meine, eigentlich könnte ich angesichts meiner Kekse – die ich gerade verputzt habe – auch schon platzen, aber ich meine so richtig vor Glückseligkeit 😀

Stecken wir die Erwartungen zu hoch? So dass der Aufprall in der Realität schlimmer und enttäuschender ist? Möchten die Menschen einfach nach den Sternen greifen, ohne genug getan zu haben? Müssen wir uns die Sterne erst verdienen, um vor Glück zu platzen?

Ich bin zufrieden mit mir. Ich habe keine Konfektionsgröße 38 und keine schmale Wespentaille. Ich bin kein Genie, aber dafür doch schlau genug um über die Runden zu kommen. Ich habe einen Beruf erlernt und verdiene mein eigenes Geld.

Ich bin kreativ, faul, zickig und vor allem schnell genervt.

Am Ende möchte ich euch noch einen Blog empfehlen. Ja, die Blogs sprießen wie die Pilze aus dem Boden .. aber dieser ist wirklich mit viel Herzblut geschrieben. Da er sich noch am Anfang befindet, sind noch nicht viele Beiträge vorhanden.

Die Betreiberin des Blogs heißt Eva und ist echt eine nette …

http://misseveslittleworld.blogspot.de/

 

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