Vegetarian Life

…aus Liebe zum Tier

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Wieso ich nicht einfach weiter an meiner Diät arbeite, und mir gleich wieder die nächste Hürde auf den Buckel schnalle? Ganz einfach, dies ist für mich keine Einschränkung, keine Hürde und vor allem kein Verzicht.

Ich habe nie richtig genussvoll vor einem Stück Fleisch gesessen und mich darauf gefreut. Meine Gedanken haben sich mehr darum gekreist, ob das Fleisch nun lecker sein wird, ob es zart ist und ob es mir schmecken wird und falls nicht, wie ich es meinem Gastgeber erklären soll, dass ich es nicht mag – wenn ich mal irgendwo zu Besuch war.

Eher würde mich der Verzicht auf Schokolade wahnsinnig machen. Ständig müsste ich mich davon abhalten. Zugegeben ist es mit meinem Freund ein wenig schwierig, und er ist schon ziemlich entnervt dass ich mit meinem nächsten Vorhaben wieder ankomme. Und da sind wir schon bei dem Punkt. Wer gibt mir das Recht zu entscheiden, dass meine Katzen leben dürfen und Schweine, Rinder und Hühner nicht leben dürfen? Nur weil meine Katzen in Deutschland anerkannte Haustiere sind, gibt es mir noch lange nicht das Recht, die Tiere als Nutztiere zu sehen, die nicht bei mir wohnen.

Natürlich verstehe ich das Gegenargument – wenn man jetzt unbedingt Diskutieren möchte -, dass Schweine, Rinder, Pferde, Hühner, Puten schon immer Nutztiere waren. Mit dem Wandel der Zeit ändert sich nun mal viel, und mit unserer heutigen Technik ist es möglich auf Fleisch zu verzichten. Natürlich sind die ganzen Ersatzprodukte auch nicht mega Gesund, vielleicht auch für die Umwelt schädlich, da bin ich überfragt. Aber wenn man es mit seinem Gewissen ausmachen kann, dass für seinen eigenen Genuss Tiere sterben und leiden müssen, finde ich dies schon bedenklich. Klar, jeder soll so Leben wie er will – aber dann sollen diese Menschen nicht mit meinem Verständnis* rechnen.

Ich lasse jeden so Leben und Essen wie er möchte. Ich für meinen Teil habe beschlossen kein Fleisch mehr zu essen. 

Bei manchen Gerichten ist es schon schade, weil ich es gerne gegessen habe. Spaghetti Bolognese, Lasagne, Currywurst, Mett, Aufschnitt … aber da ich ja sowieso abnehmen möchte, ist es für mich okay.

Im Gegensatz zu meinem Vorhaben abzunehmen, ist mir die Entscheidung nicht schwer gefallen – ich wollte von einem auf den anderen Tag einfach kein Fleisch mehr essen.

*Noch einmal zum Thema Verständnis, nicht das ich falsch verstanden werde. Ich lasse jeden so Leben wie er möchte. Jeder soll seinen Glauben verfolgen, solange er niemanden damit schadet. Jeder kann mir erzählen wie er lebt, was er macht, woran er glaubt. Aber ich muss es noch lange nicht in Ordnung finden.

 

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