Fazit : Mein Leben als Vegetarier

Seid Anfang Dezember esse ich bewusst weniger Fleisch. Weihnachten bei meiner Schwiegermutter habe ich das letzte mal in ein Stück Fleisch vom Kalb gebissen. Da war bei mir der Ofen aus. Über die Kochkünste meiner Schwiegermutter in Spe möchte ich wirklich nicht urteilen. Sie kocht eigentlich immer sehr gut.

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Da mir Fleisch nie wirklich richtig gut geschmeckt hat, viel mir der Entschluss nicht schwer. Irgendwie wollte ich einfach nicht mehr. Es hat mir nicht mehr geschmeckt. Als ich mir dann auch noch aktiv vor Augen geführt habe, wie viel Fleisch wir deutschen im Jahr einfach weg werfen, weil wir keinen Hunger mehr haben oder den Teller einfach zu voll gepackt haben, wurde mir übel.

Ist euch bewusst, das euer Schnitzel o.ä mal ein Lebewesen war? Unter Umständen ein schönes und erfülltes Tier Leben führen durfte? Bis der Schlachter kam, und ihm das Leben nahm? Nein? Dann schaut euch mal Videos bei YouTube an, informiert euch.

Genauso wie den Pelz, oder eure Leder Geldbörsen … eure Schuhe. Die Tiere wurden nicht zu Tode gestreichelt, sie wurden qualvoll getötet, damit wir warme Füße haben! Auch das lehne ich komplett ab. Ich besitze (habe noch nie Lederjacken, Schuhe usw.) besessen. Darauf habe ich immer geachtet. Mein Pelz am Jacken Kragen ist Kunstfell. Dafür gibt es einfache Tests die man selbst durchführen kann. Dazu habe ich schon einen Beitrag geschrieben. KLICKT HIER um dort hin zu gelangen.

Nun ernähre ich mich eben ohne Fleisch. Vielleicht auch irgendwann Vegan. Tiere sind meine Freunde und nicht mein Essen. Ich habe nicht das Recht zu entscheiden, dass meine zwei Katzen leben dürfen und Schweine, Kühe, Lämmer usw. nicht leben dürfen weil ich Hunger habe.

Mein Freund nervt es nur noch, dass ich kein Fleisch mehr esse. Er muss ständig umdenken, anders kochen. Wobei ich finde, dass es gar nicht schwer ist. Er kann einfach normal kochen, nur für mich eben kein Fleisch. Männer… 

Zugegeben bei manchen Gerichten ist es schon blöd. Aber dann denke ich immer wieder an das Tier was vorher gelebt hat und nun in einer Plastik Schale TOT liegt, zerstückelt. Ich bekomme Gänsehaut wenn ich morgens auf Arbeit Fleisch einräumen muss und sehe, wie von den Schälrippen das Blut tropft. GRAUSAM!!!

Meine Meinung ist gesagt. Wie ist eure?

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4 Gedanken zu “Fazit : Mein Leben als Vegetarier

  1. Das Umdenken ist das Schwerste für viele.
    Kochbücher zum Veganen und Vegetarischen gibt es eine Menge. Probier doch mal eines, das zwar vegetarische/vegane Rezepte hat, aber mit Empfehlungen für Fleisch/Fisch dazu.
    Eines davon ist zB dieses hier:
    „Rezepte einer Küchenmagd: Rezepte für LARPs und andere Events“
    zwar geschrieben für LARPS, aber für alles mögliche andere auch brauchbar.

    Die meisten tun sich schwer, weil sie glauben, jetzt missioniert zu werden – aber wenn der Druck wegfällt, dann wird sehr viel leichter verstanden.
    Kopf hoch und weitermachen 🙂

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      1. Wer sich aus freien Stücken dazu entscheidet, für den ist es meist auch kein Verzicht, sondern eine richtige Wahl zum für ihn / sie richtigen Weg.

        Ich meinte vor allem diejenigen, die mit denen zusammenleben, die sich entschieden haben. Die haben oft die Bedenken missioniert zu werden.

        Hut ab jedenfalls vor deiner Entscheidung 🙂

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