KASTRATION – ERFAHRUNG

Wie ihr bestimmt schon mit bekommen habt (falls ich es erzählt haben sollte), wurden meine beiden Kater letzten Montag kastriert. Großes bangen hat sich schon Wochen vorher bei mir eingestellt, so viele negative Erfahrungen – die mir meine bekannten und Freunde mit der Kastration ihrer Katzen berichtet hatten.

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Jerry

 

Tom und Jerry mussten 12 Stunden vor dem OP – Termin nüchtern sein. Dass heißt auch keine Katzenmilch. Nichts außer Wasser. Das viel mir besonders schwer, da beiden Abends gerne mal was von mir zusätzlich bekommen. Mit viel spielen habe ich die beiden dann glücklicherweise ablenken können.

 

Als der morgen dann gekommen war, hab ich meine beiden Tiger vorerst zusammen in eine Transportbox gepackt – weil sie es nicht anders kennen. Auf den Rückweg (nach der OP) mussten sie natürlich getrennt werden.

Bei der Voruntersuchung war ich noch dabei. Es wurde Fieber gemessen, sowie die Zähne kontrolliert, die Augen und das Gewicht gewogen. Soweit war alles gut. Meine beiden Katzen wiegen mit 10 Monaten stolze 4,8 und 5,4 Kg. UIUIUI. Da muss ich wohl in Zukunft mal ein wenig acht drauf geben.

Nach der Narkose Spritze wurden beide wieder getrennt in die Boxen gesetzt. Ein wenig gezappelt haben beide noch, bevor sie eingeschlafen sind.

Dann war es soweit. Es ging den Babys an die Eier.

Nach 30 Minuten waren beide fertig. Tom war schon wach und Jerry noch am schlafen

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Tom

. Soweit ich mich im nachhinein eingelesen habe, werden Katzen vom Tierarzt erst in der Aufwachphase heraus gegeben. Jerry allerdings war noch in der Narkose. Dies sollte uns später auch noch übel aufstoßen.

 

Im Auto musste mein Fahrer abprobt abbremsen, und Jerry (der kleine von beiden) ist aus der Narkose hoch geschreckt und einmal quer durch seine Box geflogen. Zuhause angekommen ist er wie ein wild gewordenes Schwein  durchs Badezimmer gelaufen und hat sich dabei wohl öfters verletzt. Zwei Tage später hatte er immer noch nichts zu sich genommen, weil er wohl bei dem Aufprall in seiner Box leichte Prellungen abbekommen hat. Dies gleichen wir jetzt mit Schmerzmittel aus … ich hoffe es geht ihm bald wieder besser.

Die Wunden von der Kastration wurden geklebt. Somit ist keine Nachuntersuchung nötig, soweit keine Komplikationen auftreten. Bei Jerry sind schon wieder Haare gewachsen. Soweit ist alles gut.

Preislich haben wir für beide Katzen 145€ bezahlt + Nachuntersuchung von Jerry 39€.

Pro und Contra einer Kastration muss ich meiner Meinung nach nicht abwegen. Es ist einfach besser für die beiden, wenn sie keinen Trieb mehr haben. Und wenn sie später raus kommen, vermehren sie sich auch nicht ungewollt.


Übrigens, wenn es Essen gibt rufe ich meine Katzen mit BAAAAAABYS und sie kommen angerannt wie die bekloppten. Wenn ich singe, singt Jerry mit.

Cherry Cherry Lady .. you are my Emoticon …. listen to your heart. 

Cherry natürlich basierend auf Jerry. Wir nennen Jerry ab und an auch Cherry 😀 und er hört drauf.

Bei dem Lied machen wir immer WORKOUT – sprich, ich spiele mit den Katzen 😀 und lauthals mit singen muss natürlich drin sein. 

Mit Nachnamen heißen meine beiden übrigens Shibuti. Wir sind schon bekloppte Katzenbesitzer  Dosenöffner.

Liebe Grüße

Tom & Jerry Shibuti

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