Alte Freundschaften rosten nicht – oder doch?

Das Leben ist wie eine Pusteblume, wenn die Zeit gekommen ist, muss jeder für sich alleine Fliegen.

Was ein wahres Sprichwort. Von wem es ist kann ich gar nicht sagen. Hat nicht jeder von uns eine Freundin oder einen Freund, mit dem er vielleicht zu Schulzeiten oder darüber hinweg eng befreundet war und dann durch einen Streit auseinander ging? Der im nachhinein irgendwie total kindisch und sogar vielleicht überzogen war?

Ich habe mehrere dieser Fälle in meinem eigenen – auch wenn kurzen Leben – schon gehabt.

Meine beste Freundin habe ich in der siebten Klasse kennen gelernt. Wir waren unzertrennlich, haben uns gegenseitig verteidigt und den Coolen Kids der Schule die kalte Schulter gezeigt, als wir mal die neuen gemobbten wurden. Gab es die nicht bei jedem von uns? Die Mädels Gruppe, die immer, einfach immer über andere hergezogen sie gemobbt haben und dabei tonnenweise Schminke im Gesicht und die Röcke die kürzesten waren. Heute sind sie genauso dran wie wir auch. Eine der Mädels hat bis heute keine Ausbildung und jobbt in verschiedenen Bäckerein – und lebt noch bei der Mama. Was sagt uns das? Ich weiß nicht, aber auf jedenfall ist Mobbing nicht die richtige Lösung.

Meinen ersten Freund, meinen ersten Liebeskummer, meinen ersten Absturz, viele verheulte Abende – sowie auch schöne Abende und Partys haben wir gemeinsam erlebt. Wir haben oft bis zu sechs Stunden am Tag telefoniert, obwohl wir im gleichen Ort gewohnt haben, aber eigentlich keine Zeit hatten und lernen mussten. Viele absurde Dinge haben wir gemeinsam erlebt. Wir lagen im Sommer einfach stundenlang im Feld und haben uns Musik angehört, oder haben einfach in einer verlassenen Scheune übernachtet. Total verrückt oder?

Sie war einfach die weltbeste Freundin die ich jemals hatte. Egal zu welcher Uhrzeit, ich konnte sicher gehen, dass sie immer ein offenes Ohr für mich hatte. Genauso wie ich für sie. Dann kam der Tag, der alles erschütterte. Durch meine Ausbildung, die ich angefangen habe, hatte ich immer weniger Zeit. Unsere Arbeitszeiten haben sich überschnitten, sodass keiner den anderen erreichen konnte, ohne dass er arbeiten war.

Nach vielen hin und her, ist dann dass passiert, was nicht hätte passieren dürfen. Mit einem gemeinsamen Freund, haben beide – mit besoffenen Kopf – nachts bei meinem Elternhaus geklingelt um mit mir zu sprechen. Aus Hysterie wurde Gewalt. Aus Gewalt wurde Trauer. Am ende blieb eine zerbrochene Freundschaft.

Nach fünf Jahren habe ich letztes Jahr versucht mit ihr zu reden, aber es geht nicht. Vielleicht soll es nicht so sein, vielleicht sind wir einfach zu unterschiedlich geworden.

Es war eine schöne Zeit. Du wirst immer die Beste Freundin aller Zeiten bleiben A.♥

[Rezension] Sophia Kinsella – Das Hochzeitsversprechen

  • Seiten : 512
  • Erscheinungsdatum : 20. Januar 2014
  • Einband : Taschenbuch
  • Verlag : Goldmann
  • Preis : € 9,99 [D] | € 10,30 [A] | CHF 13,90
  • Leseprobe

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Hochzeitsnacht und Honeymoon – und der Albtraum vom Glück ist perfekt …

Nach der jüngsten Enttäuschung hat Lottie endgültig die Nase voll von bindungsunfähigen Männern. Als sich da plötzlich Ben meldet, eine alte Flamme von ihr, geht alles ganz schnell. Denn Ben erinnert Lottie an einen vor Jahren geschlossenen Pakt, wonach die beiden einander heiraten wollten, sollten sie mit dreißig noch single sein. Lottie zögert nicht lange und marschiert kurzentschlossen mit Ben zum Altar. Von dort geht es geradewegs in die Flitterwochen auf Ikonos, jene griechische Insel, auf der sie sich einst kennengelernt hatten. Freunde und Familien der beiden sind entsetzt. Und schließlich machen sich Lotties Schwester Fliss und Bens Freund Lorcan auf nach Ikonos, um Honeymoon und Hochzeitsnacht nach Kräften zu sabotieren … Quelle Goldmann

Das ist mein zweiter Roman von Sophia Kinsella. Nachdem neu Erschienenen Roman „Schau mir in die Augen Audrey“ war ich mehr als angetan von der Autorin und musste unbedingt mehr lesen. Da Sophia Kinsella für weitere Bestseller bekannt ist, wollte ich trotzdem erstmal einen abgeschlossenen Roman lesen und nicht gleich ihre Shopaholic Reihe beginnen.

Vorab habe ich mir natürlich viele Meinungen eingeholt. Anfangs war ich echt skeptisch, weil ich Bücher die aus zwei verschiedenen ICH – Perspektiven geschrieben sind, eigentlich meide. In diesem Roman wird aus der Sicht von Lottie und Fliss geschrieben, die beide so ziemlich das gleiche durchgemacht haben. Anfangs war die – für mich – neue Schreibweise der Autorin ziemlich befremdlich, da der vorherige Roman doch komplett anders geschrieben war.

Man sollte unbedingt darauf achten, bei jedem Kapitel die Überschrift zu lesen um nicht aus dem Konzept zu kommen. Ich bin hin und her gerissen, die Protagonisten haben mich ab dem ersten viertel schon ziemlich genervt. Gerade Lottie mit ihrer Naivität und dem dringenden Wunsch nach einer Hochzeit.

Es erschien ihr mehr als egal, wer der vermeintlich „glückliche“ am Ende sein mag. Nachdem sie von ihrem langjährigen Lebensgefährten keinen Antrag bekommen hat, gerät sie wieder in Kontakt mit ihrer Jugendliebe Ben. Die beiden haben vor Jahren ausgemacht, falls sie mit 30. nicht unter der Haube sein sollte, zu heiraten. Total bekloppt. Vielleicht bin ich auch einfach zu alt für so eine Story. 

Ohne Spoilern zu wollen, halte ich es kurz und knackig. Lottie schreitet kurz entschlossen mit Ben zum Altar und verabschiedet sich dann in die Flitterwochen. Fliss und Bens Freund Lorcan reisen den beiden hinterher um sie vor dem schlimmsten Fehler ihres Lebens zu „retten“, wobei sabotieren wohl besser getroffen ist, wie es oben auch schon in der Kurzbeschreibung steht.

Ich habe mir oft – viel zu oft – an den Kopf gepackt und mich gefragt, dass das doch nicht wahr sein kann. Eine Erwachsene Frau, die sich so ihren jugendlichen Plänen unterwirft, nur um ihre To-Do Liste abzuharken. Mir hat „Schau mir in die Augen Audrey“ tausend mal besser gefallen.

Für alle eingefleischten Sophia Kinsella Fans wird dieser Roman, genau wie viele andere wohl wieder der Oberknüller sein, da ich viele Rezensionen gelesen habe in der dieser Roman hoch angepriesen wird.

Leider bin ich total enttäuscht. Schau mir in die Augen Audrey war für mich eines der Highlights diesen Jahres.

Ich vergebe dennoch nur 2 von 5 Sternen.

ICH LIEBE DICH!

Liebe ist die Zauberkraft, die ohne Willen Wunder schafft.

Müsste man mich um eine Definition der Liebe Fragen, würde ich den Namen meines Freundes in das Leere Kästchen schreiben. Schnulzig oder? Aber anders würde ich es nicht beschreiben. Für alle, die noch auf der Suche nach der großen Liebe sind, den möchte ich gerne meine Gefühle näher bringen.

Tippt man bei Wikipedia Liebe ein, spuckt die Suchmaschine folgendes aus

Liebe (über mhd. liep, „Gutes, Angenehmes, Wertes“ von idg. *leubh- gern, lieb haben, begehren

Natürlich ist es viel mehr als die paar Wortfetzen. Mein Freund und ich sind am 3.02.2010 zusammen gekommen. Kennen gelernt haben wir uns im Internet. Damals hatte ich gar nicht vor, einen Freund zu finden. Nach meiner damaligen Trennung war ich in meinen (noch) jüngeren Jahren mehr als bedient von der Männerwelt.

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Quelle : edelight.de

Aber wie dass Leben halt so spielt, hat sich alles anders entwickelt wie ich es geplant hatte. Nach vielen Chat – Nachrichten und späteren SMS habe ich mich zu einem Treffen breitschlagen lassen. Ja, begeistert war ich wirklich nicht. Wäre mein Freund damals nicht so hartnäckig geblieben, wären wir heute wahrscheinlich gar nicht zusammen. Liebe auf den ersten Blick war es bei mir nicht – bei ihm schon. Als ich in einer SMS beiläufig erwähnt habe, dass ich das Wochenende mit Freunden in einer Discothek bin, habe ich mir nichts bei gedacht. Bis der Abend dann kam, und auch mein Freund.

Total vor den Kopf gestoßen hat er mich dann auf der Tanzfläche angesprochen. Ob ich ein Brett vor dem Kopf hatte? Ich glaube ich war mehr als zugenagelt. Angetrunken und überrumpelt lernte ich meinen jetzigen Freund also kennen.

Wenn ich mich an die Nacht zurück erinnere, werde ich total rot. Aber spulen wir mal zurück. Bevor wir damals in die Discothek gegangen sind, haben wir uns natürlich – wie Mädels dass nun mal machen – total aufgebrezelt bzw. habe ich mich aufbrezeln lassen. Mit Cowboy – Stiefeln, einer Leggings und einem knappen Long – Shirt bin ich also los gestiefelt. Man muss dazu sagen, dass ich damals noch schlank war und meine Freundin mehr auf den Rippen hatte. Also lief ich mit Kleidergröße 38 in einer 42 rum. Aber angeblich sollte alles genau so sitzen. Nun gut, am Ende war ich ein Kopf größer als mein jetziger Freund und habe mich dabei total unwohl gefühlt.

Aber wie Männer sind, erinnert er sich nicht mal dran zurück. Am nächsten Tag sind wir dann nüchtern Kaffee trinken gegangen. Und daraus wurde dann irgendwie „wir trinken jeden Tag einen Kaffee zusammen“.

Mein Freund ist einfach großartig. Er ist so eine liebenswürdige Person. Er kann mich einfach immer aufmuntern, und bringt mich selbst an dunklen Tagen zum Lachen. Er ist unglaublich sexy, intelligent, humorvoll und stark. Wir sind inzwischen eine kleine Familie geworden. Unsere Kinder heißen Tom und Jerry und sind ziemliche Stinker. 😀

Ich bin so glücklich einen Freund wie meinen gefunden zu haben. Es ist immer viel Arbeit eine Liebe am laufen zu halten. Liebe kommt einen zugeflogen – bleibt aber nicht, wenn man diese nicht pflegt.

Aus vorherigen Beziehungen kann ich sagen, das Liebe ein Arschloch sein kann. Wenn man nicht mehr das bekommt, was man braucht, hört man entweder auf zu lieben oder kämpft um eine gemeinsame Zukunft. Sei es nur dass zuhören, die Anerkennung oder vielleicht die Zärtlichkeiten. Ohne dieses fühlt sich keiner in einer Beziehung wohl.

Ich hoffe dass unsere Liebe für immer hält. Und nein, dass sagt jetzt kein naiver Teenie, sondern eine selbstbewusste Junge Frau die weiß wie kurzlebig Liebe sein kann.

Ich wünsche jeden Menschen auf dieser Welt jemals dieses Gefühl erleben zu dürfen. Den Denkanstoß habe ich von der lieben Modepraline bekommen. Vor einigen Wochen (oder Tagen!?) hatte sie mal über Partnerschaften geschrieben. Ja, Daniela hier ist meine Antwort :D.

Wo ich mich in zehn Jahren sehe? Erschreckend, das ich in sechs Jahren schon 30 werde. Puh! Ich möchte Kinder haben und eine große Wohnung. Natürlich alles mit meinem Freund. Heiraten möchte ich auch, in einem schönen weißen Kleid und einen vorherigen Romantischen Antrag. Ich glaube dass wünscht sich auch jede Frau.

Big City Life – die Streithähne

Der verhängnisvolle Streit um die Frau

Wir wissen ja bereits dass Männer Jäger waren, und meinen heute noch sich seine Beute fangen zu müssen. Leider wird die Frau heutzutage als Beute gesehen, die man(n) unbedingt als Trophäe für sein Ego braucht.

Warum ich so etwas behaupte? Na, vor meinem Fenster spielt sich jedes Wochenende das reinste Theater ab. Ich freue mich schon auf den Winter. Mit einer Tasse Tee und Spekulatius ist es besser als dass abendliche Fernsehprogramm allá RTL Betrugsfälle (eben die üblich Verdächtigen).


Ich komme mal zu einer sehr amüsanten Geschichte, die doch anders ausgegangen ist als ich erhofft habe.

  • Tatort : Laterne vor meinem Fenster
  • Tatzeit : 00:20 bis 2:14 Uhr (natürlich Nachts)
  • Täter : Drei Männer zwischen 18 und 22 Jahren und eine Frau, geschätzt auf gerade mal 18 (wenn überhaupt).

Durch einen lauten Schrei der Frau wurde ich Nachts aus meinen Schlaf gerissen und musste mich erst mal sortieren. Ich dachte wirklich es wäre eingebrochen worden bei uns. Bei dem Lärm und Geschrei geht man irgendwie immer sofort von dem schlimmsten aus. Teilweise habe ich diese zankerein auch in meine Träume eingebunden – und wie ihr euch vorstellen könnt, waren dieses keine angenehme.

Als ich dann nach einer gefühlten Ewigkeit endlich kapiert habe, was vor sich geht. Habe ich mir meinen Morgenmantel angezogen, mir einen Tee aufgebrüht und mir eine Zigarette geschnappt. Dass typische Klischee für uns deutsche, oder nicht? Nach etlichen Beteuerungen der jungen Frau,  dass sie ihren (so hat es sich angehört) Lebensgefährten nicht fremd gegangen sei, kam ein dritter Mann dazu. Und wie ihr euch denken könnt, ist die Party dann erst richtig gestiegen.

Vom Vorabend hatte ich noch eine Flasche Sekt kalt stehen und war echt am überlegen, den Streithähnen einen Sekt anzubieten um sich wieder zu beruhigen. Wahrscheinlich hätte dies die Situation nur noch schlimmer gemacht. Nach einer weiteren Zigarette meinerseits, ging es draußen nun endlich rund. Nach einem lauten Schrei der Frau war für mich klar, dass der Spaß nun vorbei ist und es richtig Ernst wird. Wie viele Männer es am Ende waren wusste ich nicht.

Ich habe nur noch einen lauten Knall gegen unsere Hausfassade gehört und gegen meine Schalosinen. Ich natürlich komplett in Panik – an Schlaf war gar nicht mehr zu denken – wähle die Nummer der Polizei, um diese von den Streit der Jugendlichen vor meinem Fenster zu berichten. In meinem ganzen Eifer, habe ich wohl ein wenig zu besorgt geklungen, worauf die Polizei mit zwei Einsatzwagen und vier Polizisten ausgerückt sind. Heilige scheiße.

Als einer der Männer die Sirenen gesehen hat, ist bei ihm wohl eine Sicherung durchgebrannt und hat die Flucht ergriffen. Die Frau und der andere Mann – nicht ihr Lebensgefährte vom Anfang – standen nun vor meinem Fenster, alleine. Natürlich haben beide es abgestritten das überhaupt Lärm war. Dass meine Schalosinen einen Schaden hatten und mit Blut beschmiert waren, habe ich erst am nächsten Tag gemerkt. An dem Abend, nach der Eskalation hatte ich einfach zuviel Angst, nach vorne zu gehen und die Parteien zu beruhigen.

Wie sinnlos dieser ganzer Streit war. Ich frage mich immer, was die Leute denken die sich Nachts lautstark vor meinem Schlafzimmer Fenster streiten. Total Banane. Wenn ich Party mache, müssen natürlich alle Party machen – so deren Devise.

Lustig war dieses Geschehnis keinesfalls. Nur sehr aufwühlend und Schlaf raubend.


Ich habe mal recherchiert wie viele Einwohner wir haben. Es sind 21.525, davon 9.967 männlich und 10.163 weiblich.

Also beruhigt euch Männer! In unserer Umgebung gibt es genug von uns ;D

…das war wohl nix…

Mysterium Mann – oder doch eher Frau?

Wer hat nicht einen von dieser Spezies zu Hause sitzen? Wir lieben unsere Männer, ohne Frage .. aber manchmal bringt mich mein Freund schon auf die Palme. Komische Angewohnten und Macken? Davon haben wir hier genügend, die ich euch in den folgenden Punkten erzählen möchte.

  • Männer lassen einfach überall ihre getragenen Socken liegen, da wird keine Rücksicht auf Verluste genommen – selbst stinke Socken, werden einfach ausgezogen und wahllos liegen gelassen – PFUI!
  • Fußball, da sträuben sich bei mir schon die Haare wenn ich nur daran denke. Der TV muss dann einfach laufen, und am besten mit 20 Freunden im Wohnzimmer. Ich verstehe da leider nicht viel und befinde Fußball für den sinnlosesten Sport überhaupt. 20 Leute rennen einem Ball hinterher, und das soll spannend sein?
  • Aufräumen – ja, dass kann mein Freund auch. Die Küche ist aber ein Tabu, dreckig machen klappt, aber sauber machen dann doch nicht mehr so gut. Gestern hat er versucht Sahne zu machen, anschließend sah die Küche aus wie ein Schlachtfeld. Zehn Becher mussten dran glauben und waren voll mit einer butter artigen Konsistenz inklusive meine neue Spülbürste… :D

An dieser Stelle unterbrechen wir mal schnell, da ich natürlich ein wenig recherchiert habe und mich nun an meine eigene Nase packen muss. Bin ich ein heimlicher Mann :D? Unter den Punkten die im Internet aufgelistet sind, steht unter anderem :

  • Männer lassen nach dem Duschen das Handtuch einfach fallen …
  • … und rupfen den Kleiderschrank, nach einem passenden Outfit auseinander und lassen den Rest einfach unaufgeräumt zurück.
  • Eben schnell zum Kühlschrank und einen Schluck kalte Milch trinken – natürlich benutzt Mann dafür kein Glas, sondern trinkt direkt aus der Verpackung.

UPS! Das trifft eher auf mich zu, als auf meinen Freund – aber auch nur wenn ich es wirklich, wirklich eilig habe 😀 Ich bin der Meinung, dass Frauen und Männer sich gegenseitig nicht viel tun und beide Geschlechter ihre Macken haben.


Wenn man solange zusammen lebt wie mein Freund und ich, sollte man sich schon revanchieren und wissen mit den Macken des anderen umzugehen.

Also liebe Frauen, verzweifelt nicht, wenn der Mann seine Macken auspackt 🙂 Ihr bekommt sie schon noch erzogen 😀 Bei mir scheint jede Hoffnung verloren zu sein, meine Macken bekommt mein Freund wohl nicht mehr ausgetrieben 😛

Stephanie vom Kanal bookloverist im Verhöhr!

Heute darf ich auf meinem Blog die liebe Stephanie von dem Blog bookloverist bei mir begrüßen.

Steffi und ich kennen uns schon ein paar Jahre. Leider haben wir es noch nicht geschafft uns zu treffen, was aber schon länger in Planung steht. Sie hat mich damals mit ihrer Bücher Liebe angesteckt und auch zum lesen und Bloggen animiert. Sie ist eine großartige Freundin – wenn auch in der Ferne.

Anlässlich ihrer Blog Vorstellung habe ich ihr mal einige Fragen gestellt, die sie mir bestimmt gerne beantworten wird.


Hallo Steffi, ich freue mich, dass du die Zeit gefunden hast einige Fragen zu beantworten.

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Dann legen wir mal los …
  • Auf deinem Blog dreht es sich rund um Bücher, welches Genre liest du am liebsten?

ich lese schon einige Genres lieber als andere. Thriller, Horror &
Jugendbücher am liebsten. Ab & zu noch Fantasy. In andere Kategorien
schnuppere ich zwar ab & zu mal rein, Frauen/Liebesromane sind z.B. gar
nicht mein Ding. Alles in allem lese ich meistens phasenweise & wenn
mich ein Buch fesselt, dann lese ich dieses auch konsequent innerhalb
weniger Tage zuende.

  • Warum bloggst du?

Weil ich meine Gedanken sammeln möchte,ich möchte andere an meinem
Hobby teilhaben lassen.Man kann über Bücher & übers lesen allgemein so
viel erzählen & das macht mir Spaß. Ein öffentliches Tagebuch ist es
manchmal auch.Irgendwie also ein persönliches Ventil.

  • Wenn du deinen Blog nochmal von neu anfangen könntest, würdest du etwas ändern?

Ich glaube das würde ich gar nicht tun,ich bin eigentlich ganz
zufrieden mit meinem Blog.Klar,es gibt immer etwas was man ändern
sollte/könnte aber das gibt sich schon nach & nach. Zu mindestens arbeite
ich dran :D.

  • Seid wann hast du die Leidenschaft zu Büchern entdeckt?

Gute Frage 😀 ich glaub das war so – als ich klein war,waren ich &
meine Schwester im Urlaub immer auf dem Campingplatz meiner Großeltern.
& (auch wenn es böse klingt teilweise war uns echt langweilig :D) & so
kam ich dann zu meinem ersten “dicken” Buch & das war Eragon :).
Seitdem ich dieses Buch damals verschlungen habe,bin ich nicht mehr
weggekommen von Büchern & dem lesen.

  • Möchtest du ein bisschen mehr über dich erzählen? Wie alt bist du, und woher kommst du?

Ich habe auf meinem Blog ja schon einiges über mich erzählt.Ich
verlinke euch am besten mal de Post dazu.

  • Was macht dich an einem Buch schirr wahnsinnig? Was gefällt dir gar nicht?

Naja,von „wahnsinnig machen“ kann man da eigentlich nicht
sprechen.Klar,hab ich auch Bücher die mir nicht gefallen aber nur weil
sie mir nicht gefallen heißt es ja nicht das sie schlecht sind. 😀
(Ok,irgendwie ist meine Antwort aus dem Zusammenhang gerissen .. aber
egal 😀 )

  • Wie viele Bücher schätzt du, hast du bis heute gelesen?

Gute frage,also ich zähle nicht jedes einzelne Buch was ich lese 😀
Aber ich denke,wenn ich mit meinen 23 jahren mal zurückrechne nehme ich
an das ich schon auf 1000 Bücher mindestens kommen würde (falls man
Kinderbücher etc. mit einbeziehen darf.)

  • Wie viele Bücher hast du in deinem Bücherregal und auf deinem SUB?

Momentan habe ich 348 Bücher in meinem Regal stehen & 9 Bücher auf
dem Sub.

  • Hast du ein absolutes Lieblingsbuch und einen Lieblingsautoren?

Ein paar meiner absoluten Lieblingsautoren sind aufjedenfall Stephen
King,Simon Beckett,Sebastian Fitzek & Ursula Poznanski. „Erebos“ von
Ursula Poznanski ist ganz oben auf meiner Liste.Ich weiß nicht wie oft
ich das Buch schon gelesen habe oder als Hörbuch gehört habe.Da ich
selber eine leidenschaftliche „Zockerin“ bin,finde ich mich in dem Buch
total wieder.

Da hätte ich fast vergessen mich zu verabschieden 😀

Das gleiche Format gibt es demnächst – je nachdem wie Stephanie es schafft – auch auf ihren Blog, mit ihren Fragen an mich. Wenn es soweit ist, werde ich euch dieses – wenn man es Interview nennen mag – HIER verlinken. Ich hoffe euch hat dieses Format gefallen.

Eure Cuty xxx

Rezension : Alissa Nutting – TAMPA

  • Einband : Hardcover
  • Seiten : 287
  • Verlag : Hoffmann und Campe
  • Preis : 19,99€ [D]

Klappentext 

Celeste Price ist Ende zwanzig und unterrichtet an der Junior Highschool in Tampa, Florida. Weshalb? Sie steht auf vierzehnjährige Jungs. Kühl berechnend manipuliert sie ihre Schüler, bis einer von ihnen in ihrer Falle geht.

American Psycho und Lolita – wer Tampa gelesen hat, muss seine Weltsicht neu überdenken.

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Das Cover ist bereits sehr eindeutig und lässt darauf schließen das es in diesem Buch um die weibliche Sexualität geht. Als würde dies nicht schon für einen Skandal reichen, geht es des weiteren nicht nur im die Sexualität von Celeste Price, die in der „Ich – Form“ schreibt, sondern auch um ihre kranken Vorlieben, mit minderjährigen Jungs zu schlafen und ihre Fantasie mit ihnen auszuleben.

Celeste Price : Sie ist jung (28) attraktiv, wohlhabend und hat eine Hammer Figur. Um ihre Neigung zu Minderjährigen ausleben zu können, hat sie einen Job an der Junior Highschool in Tampa angenommen, um den potentiellen Jungs näher zu sein.

Bereits auf den ersten Seiten hat sich die Protagonistin mehrmals selbstbefriedigt und man fragt sich in der Tat, was in ihrem Kopf vorgeht. Sie beschreibt ihre – und die Geschlechtsteile ihrer Opfer äußerst vulgär und im Zusammenhang abstoßend, dass es mir beinahe mehrmals hochgekommen wäre.

Ihren Mann sieht sie nur als Mittel zum Zweck. Ihren schönen Lebensstandard möchte sie nicht aufgeben und lässt sich deswegen an einigen Abenden des Jahres auf ihre – wie sie es nennt – ehelichen Pflichten ein.

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Nach einigem durchatmen, habe ich mich dazu entschlossen dennoch eine Rezension zu schreiben. Ich finde die Aussage auf dem Klappentext nicht richtig getroffen. Mir war bewusst, dass es solche Lehrer gibt, die ihre Verantwortung derart missbrauchen um sich an Minderjährige ranzumachen. Aber alles gebündelt in einem Buch zu lesen, aus der Sicht der Täterin – die ihre Schüler dazu verleitet mit ihr Sex zu haben – ihre Gedanken und ihre Gefühle … ich finde es einfach unbegreiflich und total abstoßend. Jungs und Mädchen in dem Alter sind noch so unreif und Formbar, das für eine Erwachsene Frau dies eine Leichtigkeit ist, ihnen alles schön zu reden und schmackhaft zu machen. Viele Ereignisse verstehe ich nicht, vor allem das Ende. Aber dazu möchte ich auch nicht mehr sagen, da ich ansonsten Spoilern würde.

Viele Szenen kommen mir so absurd vor, wo ich mir denke – ob man sich so etwas ausdenken kann? Gerade als Autorin? Ich bin mehr als erschüttert über die eiskalten Aktionen von der Protagonistin. 

Ich finde es gut, das auch dieses Thema angesprochen wird. Aber das es so vulgär sein muss? Ich weiß ja nicht.


Es ist schwer, dieses Buch zu bewerten …

  • Das Cover so finde ich – fällt sofort ins Auge und passt zum Thema.
  • Der Schreibstil ist leicht und flüssig zu lesen.
  • Man kommt aus dem Staunen nicht mehr raus und fragt sich wie krank die Welt ist..

3,5 von 5 Sternen

Eure

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