[Rezension] All about a Girl – Caitlin Moran

  • Verlag: Carl´sBooks
  • Seiten: 382
  • Einband: Softcover
  • Preis: 14,99€ [D] 15,50€ [A]

worum-gehtsEngland 1990: Wie soll man bloß in einer Sozialsiedlung in Wolverhampton inmitten einer chaotischen Familie erwachsen werden – mit einem Vater, der seit zwanzig Jahren von einer297_58542_156886_xxl Karriere als Rockstar träumt, und einer Mutter, die so überfordert ist, dass sie es bis zur Geburt ihrer Zwillinge verdrängt hat, schwanger zu sein? Reicht Johanna Morrigans Trickkiste aus Popmusik, schwarzen Eyeliner, Doc Martens, derben Sprüchen und einem wilden Partystil aus, um sich neu zu erfinden, endlich Sex zu haben und die Familie aus der Misere zu retten?

meine-meinungJohanna die Protagonistin des Buches ist 14 Jahre alt und ziemlich frühreif wie ich finde. Vieles in ihrem Leben dreht sich um Sex, Männer und vor allem, wie sie und ihre Familie aus dem ganzen Schlamasel in der Sozialsiedlung wieder raus kommen. Ihre Eltern sind ihr dabei keine sonderliche Hilfe. Mir kommt es eher vor, als müsste Johanna die Mutter ersetzen, wobei sie genug mit sich selbst zutun hat. Als sie dann hofft in ihrer alten Nachbarin eine neue Freundin gefunden zu haben, wird alles nur noch schlimmer. Der Einstieg in das Buch empfand ich schon als hart, mir war ab da klar, dass es keine einfache Lektüre werden würde. Ich schwankte zwischen Ratlosigkeit und Verzweiflung. Am liebsten hätte ich Johanna wach gerüttelt. Natürlich tat sie mir an manchen Passagen auch leid, aber dieses viel zu aufmüpfige ging mir spätestens ab der Mitte des Buches auf die Nerven. Dennoch ist es ein gutes und gelungenes Debüt der Autorin, welches ich jedem Teenie weiter empfehlen würde.

fazit

Wie ich oben schon geschrieben habe, finde ich es ein gutes Debüt der Autorin und bin schon auf mehr gespannt.

Es ist anders als andere Romane. Aber muss man das nicht heute auch sein um sich auf dem Markt durchzusetzen und gesehen zu werden? Ich gebe dem Buch und der Autorin für die Story stolze 3 von 5 Punkten, da mich die Geschichte einfach zuviel schockiert hat und mich manchmal am echten Teenie Leben hat zweifeln lassen. Gibt es wirklich Mädchen die so drauf sind?


Über den Autor und weitere Mitwirkende

Caitlin Moran, geboren 1975, ist das älteste von acht Kindern und wuchs in Wolverhampton in England auf. Mit fünfzehn verfasste sie ihren ersten Roman, mit sechzehn ihre ersten Artikel für den Melody Maker. Seit sie achtzehn ist, schreibt sie Kolumnen für die Times. Sie wurde für ihre journalistische Arbeit bereits mehrfach mit dem British Press Award ausgezeichnet. Ihr „feministisches Manifest mit viel schrägem Humor“ (Zeit-Magazin), How to be a woman (dt. 2012), war ein internationaler Bestseller. Ihr neuer Roman All About a Girl stürmte in Großbritannien die Spitze der Bestsellerlisten und erscheint in zahlreichen Ländern.

Moran lebt mit ihrem Mann und den beiden Töchtern in London. [Quelle Amazon].

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[Rezension] Sophia Kinsella – Das Hochzeitsversprechen

  • Seiten : 512
  • Erscheinungsdatum : 20. Januar 2014
  • Einband : Taschenbuch
  • Verlag : Goldmann
  • Preis : € 9,99 [D] | € 10,30 [A] | CHF 13,90
  • Leseprobe

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Hochzeitsnacht und Honeymoon – und der Albtraum vom Glück ist perfekt …

Nach der jüngsten Enttäuschung hat Lottie endgültig die Nase voll von bindungsunfähigen Männern. Als sich da plötzlich Ben meldet, eine alte Flamme von ihr, geht alles ganz schnell. Denn Ben erinnert Lottie an einen vor Jahren geschlossenen Pakt, wonach die beiden einander heiraten wollten, sollten sie mit dreißig noch single sein. Lottie zögert nicht lange und marschiert kurzentschlossen mit Ben zum Altar. Von dort geht es geradewegs in die Flitterwochen auf Ikonos, jene griechische Insel, auf der sie sich einst kennengelernt hatten. Freunde und Familien der beiden sind entsetzt. Und schließlich machen sich Lotties Schwester Fliss und Bens Freund Lorcan auf nach Ikonos, um Honeymoon und Hochzeitsnacht nach Kräften zu sabotieren … Quelle Goldmann

Das ist mein zweiter Roman von Sophia Kinsella. Nachdem neu Erschienenen Roman „Schau mir in die Augen Audrey“ war ich mehr als angetan von der Autorin und musste unbedingt mehr lesen. Da Sophia Kinsella für weitere Bestseller bekannt ist, wollte ich trotzdem erstmal einen abgeschlossenen Roman lesen und nicht gleich ihre Shopaholic Reihe beginnen.

Vorab habe ich mir natürlich viele Meinungen eingeholt. Anfangs war ich echt skeptisch, weil ich Bücher die aus zwei verschiedenen ICH – Perspektiven geschrieben sind, eigentlich meide. In diesem Roman wird aus der Sicht von Lottie und Fliss geschrieben, die beide so ziemlich das gleiche durchgemacht haben. Anfangs war die – für mich – neue Schreibweise der Autorin ziemlich befremdlich, da der vorherige Roman doch komplett anders geschrieben war.

Man sollte unbedingt darauf achten, bei jedem Kapitel die Überschrift zu lesen um nicht aus dem Konzept zu kommen. Ich bin hin und her gerissen, die Protagonisten haben mich ab dem ersten viertel schon ziemlich genervt. Gerade Lottie mit ihrer Naivität und dem dringenden Wunsch nach einer Hochzeit.

Es erschien ihr mehr als egal, wer der vermeintlich „glückliche“ am Ende sein mag. Nachdem sie von ihrem langjährigen Lebensgefährten keinen Antrag bekommen hat, gerät sie wieder in Kontakt mit ihrer Jugendliebe Ben. Die beiden haben vor Jahren ausgemacht, falls sie mit 30. nicht unter der Haube sein sollte, zu heiraten. Total bekloppt. Vielleicht bin ich auch einfach zu alt für so eine Story. 

Ohne Spoilern zu wollen, halte ich es kurz und knackig. Lottie schreitet kurz entschlossen mit Ben zum Altar und verabschiedet sich dann in die Flitterwochen. Fliss und Bens Freund Lorcan reisen den beiden hinterher um sie vor dem schlimmsten Fehler ihres Lebens zu „retten“, wobei sabotieren wohl besser getroffen ist, wie es oben auch schon in der Kurzbeschreibung steht.

Ich habe mir oft – viel zu oft – an den Kopf gepackt und mich gefragt, dass das doch nicht wahr sein kann. Eine Erwachsene Frau, die sich so ihren jugendlichen Plänen unterwirft, nur um ihre To-Do Liste abzuharken. Mir hat „Schau mir in die Augen Audrey“ tausend mal besser gefallen.

Für alle eingefleischten Sophia Kinsella Fans wird dieser Roman, genau wie viele andere wohl wieder der Oberknüller sein, da ich viele Rezensionen gelesen habe in der dieser Roman hoch angepriesen wird.

Leider bin ich total enttäuscht. Schau mir in die Augen Audrey war für mich eines der Highlights diesen Jahres.

Ich vergebe dennoch nur 2 von 5 Sternen.

Big City Life – die Streithähne

Der verhängnisvolle Streit um die Frau

Wir wissen ja bereits dass Männer Jäger waren, und meinen heute noch sich seine Beute fangen zu müssen. Leider wird die Frau heutzutage als Beute gesehen, die man(n) unbedingt als Trophäe für sein Ego braucht.

Warum ich so etwas behaupte? Na, vor meinem Fenster spielt sich jedes Wochenende das reinste Theater ab. Ich freue mich schon auf den Winter. Mit einer Tasse Tee und Spekulatius ist es besser als dass abendliche Fernsehprogramm allá RTL Betrugsfälle (eben die üblich Verdächtigen).


Ich komme mal zu einer sehr amüsanten Geschichte, die doch anders ausgegangen ist als ich erhofft habe.

  • Tatort : Laterne vor meinem Fenster
  • Tatzeit : 00:20 bis 2:14 Uhr (natürlich Nachts)
  • Täter : Drei Männer zwischen 18 und 22 Jahren und eine Frau, geschätzt auf gerade mal 18 (wenn überhaupt).

Durch einen lauten Schrei der Frau wurde ich Nachts aus meinen Schlaf gerissen und musste mich erst mal sortieren. Ich dachte wirklich es wäre eingebrochen worden bei uns. Bei dem Lärm und Geschrei geht man irgendwie immer sofort von dem schlimmsten aus. Teilweise habe ich diese zankerein auch in meine Träume eingebunden – und wie ihr euch vorstellen könnt, waren dieses keine angenehme.

Als ich dann nach einer gefühlten Ewigkeit endlich kapiert habe, was vor sich geht. Habe ich mir meinen Morgenmantel angezogen, mir einen Tee aufgebrüht und mir eine Zigarette geschnappt. Dass typische Klischee für uns deutsche, oder nicht? Nach etlichen Beteuerungen der jungen Frau,  dass sie ihren (so hat es sich angehört) Lebensgefährten nicht fremd gegangen sei, kam ein dritter Mann dazu. Und wie ihr euch denken könnt, ist die Party dann erst richtig gestiegen.

Vom Vorabend hatte ich noch eine Flasche Sekt kalt stehen und war echt am überlegen, den Streithähnen einen Sekt anzubieten um sich wieder zu beruhigen. Wahrscheinlich hätte dies die Situation nur noch schlimmer gemacht. Nach einer weiteren Zigarette meinerseits, ging es draußen nun endlich rund. Nach einem lauten Schrei der Frau war für mich klar, dass der Spaß nun vorbei ist und es richtig Ernst wird. Wie viele Männer es am Ende waren wusste ich nicht.

Ich habe nur noch einen lauten Knall gegen unsere Hausfassade gehört und gegen meine Schalosinen. Ich natürlich komplett in Panik – an Schlaf war gar nicht mehr zu denken – wähle die Nummer der Polizei, um diese von den Streit der Jugendlichen vor meinem Fenster zu berichten. In meinem ganzen Eifer, habe ich wohl ein wenig zu besorgt geklungen, worauf die Polizei mit zwei Einsatzwagen und vier Polizisten ausgerückt sind. Heilige scheiße.

Als einer der Männer die Sirenen gesehen hat, ist bei ihm wohl eine Sicherung durchgebrannt und hat die Flucht ergriffen. Die Frau und der andere Mann – nicht ihr Lebensgefährte vom Anfang – standen nun vor meinem Fenster, alleine. Natürlich haben beide es abgestritten das überhaupt Lärm war. Dass meine Schalosinen einen Schaden hatten und mit Blut beschmiert waren, habe ich erst am nächsten Tag gemerkt. An dem Abend, nach der Eskalation hatte ich einfach zuviel Angst, nach vorne zu gehen und die Parteien zu beruhigen.

Wie sinnlos dieser ganzer Streit war. Ich frage mich immer, was die Leute denken die sich Nachts lautstark vor meinem Schlafzimmer Fenster streiten. Total Banane. Wenn ich Party mache, müssen natürlich alle Party machen – so deren Devise.

Lustig war dieses Geschehnis keinesfalls. Nur sehr aufwühlend und Schlaf raubend.


Ich habe mal recherchiert wie viele Einwohner wir haben. Es sind 21.525, davon 9.967 männlich und 10.163 weiblich.

Also beruhigt euch Männer! In unserer Umgebung gibt es genug von uns ;D

Tastaturhelden

Was sind eigentlich Tastaturhelden?

Das habe ich mich bis eben auch gefragt. Auf Facebook ist wieder eine hitzige Diskussion zu den ankommenden Flüchtlingen aufgebrannt. Wieso? Fragt mich nicht, manche Menschen sind mit ihrer Situation so dermaßen unzufrieden und Lebensmüde geworden, dass sie den Fehler nicht bei sich – sondern bei anderen suchen.

Wie viele unwissende (und ich möchte nicht behaupten dass ich den Durchblick habe) wettern einfach drauf los. Die Flüchtlinge sollen wieder in ihr Land, die Flüchtlinge nehmen unsere Spenden nicht an, vermüllen die Züge usw. Die reinsten Hass – Parolen liest man bald mehr, als die Status Meldungen der Freunde.

Die totale Frustration macht sich bei mir breit, wenn ich mein Facebook öffne und wieder mal nur gewettert wird. Haben die Menschen eigentlich kein anderes Leben? Anstatt zu Tippen und zu behaupten ihnen würde es am schlimmsten gehen, sollten diese vielleicht erst einmal vor Ort schauen, wie es den Menschen geht. Wie ignorant und weltfremd kann man denn bitte sein? Lasst die Menschen doch Mensch sein, und bombardiert ihre letzte Möglichkeit der Zuflucht nicht. Die Welt – die nebenbei nicht unsere ist – ist groß genug. Wenn ihr nicht mehr mit den Flüchtlingen zusammen leben wollt, dann geht. Man hält euch nicht auf. Der Planet ist groß genug für uns alle. Jeder findet seinen Platz in der Gesellschaft.

Bleibt locker, fahrt mal einen gang runter und atmet tief ein. Wieso Stress machen? Lasst uns doch friedlich mit den Flüchtlingen zusammen leben. Wir können nur profitieren und wenn nicht, tja … dann haben wir zumindest Menschen aus der Not geholfen. Und dass ist es Wert mal die Arschbacken zusammen zu kneifen.

Euch will keiner etwas weg nehmen. Wir haben genug zu Essen. Wir haben Arbeit. Wenn ihr keine Arbeit habt, hebt den Arsch hoch und besorgt euch welche!! Und jetzt jammert nicht rum, dass die „Ausländer“ uns die Arbeit weg nehmen. Nicht jede Arbeit ist für einen fremdsprachigen Mann oder Frau geeignet. Die Wirtschaft wird es uns danken, auch wenn die Flüchtlinge irgendwann bei uns arbeiten dürfen.

Wir sind ALLES MENSCHEN! Ob schwarz, weiß, braun. Die Farbe ist egal… wann kapiert ihr es endlich?

Big City Life – Das Phantom der Katze

Das Phantom der Katze

bedeutet Trugbild, unwirkliche Erscheinung, Einbildung oder Gespenst, Geist.

Wie jeden Freitag, wenn samstags eine Frühschicht folgt, lege ich zeitig in mein Bett. Ob ich dann früh einschlafe, ist wieder eine andere Sache. Nach einigen Seiten meines spannenden Romans, bin ich endgültig soweit mich in dass Land der Träume zu begeben. Dass Sandmännchen war da.

Eine berechtigte Frage die sich nun viele Stellen werden ist die, ob Katzen am Wochenende wohl auch die Mäuse auf dem Tisch tanzen lassen? Sprich Party machen. Leider war die Katze, die an dem besagten Abend bitterlich um Hilfe geschrien hat nicht gerade in Party Stimmung, sondern eher auf der Flucht.

Ich habe dass kleine Kätzchen auf circa 3 – 4 Wochen geschätzt, da ich sie nur kurz gesehen habe. Aber kommen wir erst mal dazu, was vorher passiert ist.

Nach lautem wimmern und schreien der kleinen Katze (wieder mal vor meinem Fenster) wurde ich sofort alarmiert. Nach den zurück liegenden Ereignissen, lege ich mir Abends schon immer meine Sachen parat um direkt aus dem Haus zu können und nicht im Schlafanzug auf der Straße stehen zu müssen. Ich, angezogen renne raus.

Was ich dann sehe schockiert mich mehr, als ich erwartet habe. Eine kleine Katze hilflos auf der Straße sitzend. Dabei muss ich sagen, dass es ungefähr die gleiche Stelle war, wo Moritz damals überfahren wurde. Mein Herz hat ein Salto geschlagen, nicht vor Glück sondern vor Angst. Ich musste der Katze unbedingt helfen. Als ich mich mit Vorsicht versucht habe ihr zu nähern, hat sie natürlich gleich die Flucht ergriffen und das weite gesucht.

Nachdem ich meinen Freund dann auch aus dem Bett geholt habe, haben wir das wimmern der Katze unter einem Auto ausfindig machen können. Sie hatte sich definitiv in die Haube des Autos versteckt und kam nicht mehr raus. Meine Alarmglocken haben in dem Moment in den schrillsten Tönen aufgeleuchtet. Mit Handy bewaffnet habe ich direkt die Feuerwehr gerufen, die mir sagte, dass wenn ich mir nicht sicher sei, ob die Mietze den weg nicht doch alleine heraus findet würden sie nicht anrücken. Na Prima!

Also, ich – meinen Freund und Helfer angerufen. Mir ist es in dem Moment auch immer egal, ob ich übertreibe – schließlich geht es um ein Lebewesen. Wenn das Auto einmal angemacht wird, verbrennt die Katze auf bitterlicher Weise einfach im Motorraum. Und dass hat bei aller Liebe KEIN Lebewesen verdient.

Nachdem ich dann die Auskunft über den Halter des Fahrzeuges bekommen habe, holte ich schnell einen Block und einen Stift um den Fahrer eine Nachricht unter die Scheibenwischer zu pinnen. Eine Stunde später, als ich es für Human empfand Leute am Wochenende aus dem Bett zu klingeln, habe ich die Dame angerufen.

Die Frau mit dem Auto und der Katze unter der Haube war total besorgt und hat zu meiner Beruhigung gleich nachgeschaut. Was aus der Katze geworden ist, kann ich euch nicht sagen – bei mir hat sich nie wieder einer gemeldet.


Wieso Phantom? Mein Freund hat die Katze nicht gehört und gesehen. Ich hoffe ich werde durch die Ereignisse mit Moritz damals nicht total bekloppt und höre Katzen wo keine sind.

Meine Botschaft hinter diesem Post? Macht die Augen nicht zu, wenn ihr Leid seht, oder denkt es würde einem Tier schlecht gehen. Lieber einmal zuviel schauen, als zu wenig.

Ich bin der festen Überzeugung dass es Karma gibt. Alles gute was ich mache, kommt irgendwann auf mich zurück. Ebenso dass negative. Also versuche ich so vielen Menschen und Tieren zu helfen, wie in meiner Macht steht. Die ganze Welt kann ich nicht retten. Aber mit eurer Unterstützung werden wir immer mehr ♥.

Cuty wird Mama : 16 Wochen ♥

Tom & Jerry

Katzen erreichen mühelos, was uns Menschen versagt bleibt: durchs Leben zu gehen, ohne Lärm zu machen.
– Ernest Hemingway

Diese Aussage trifft auf meine beiden Mäuse mal überhaupt nicht zu 😀 Ich finde diesen Widerspruch gerade zu amüsant. Jerry ist in der Zeit seid dem Tom zu uns gekommen ist richtig aufgeblüht. Manchmal ist er ahnungslos von Zimmer zu Zimmer gestreunert und hat sich Ratlos umgesehen. Inzwischen rennen beide wie wild gewordene … Säue (?!) durch die Wohnung und finden einfach alles spannend.

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Jerry mit 5 Wochen.
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Tom mit 5 Wochen.

Ich schaue beiden einfach zu gerne beim schlafen zu, ebenso beim Spielen – ach was sage ich, einfach bei allen Dingen die sie über den Tag verteilt anstellen.

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Aktuelles Foto

Tom hat eine ganz besondere Marotte (dass schlimme ist, Jerry schaut sich das alles ab) entwickelt. Immer wenn ich frische Wäsche aufhänge, kratzt er sich an dem drei Stöckigem Wäscheständer hoch und reißt jede einzelne Socke runter. Und wenn man jetzt denkt dass wars, falsch gedacht. Jerry steht unten und wartet bis die Socken kommen, legt sich diese Parat und schleppt sie auf nimmer wiedersehen davon. Hört sich lustig an, ist auch echt ulkig. Leider haben wir dass Versteck noch nicht gefunden.

Die beiden sind einfach ein Herz und eine Seele. Sie schlafen zusammen, Essen zusammen und gehen sogar beide gemeinsam (auch gleichzeitig) aufs‘ Katzenklo. Tom ist sogar so sozial und schaufelt regelmäßig sein Geschäft zu 😀

Beide sind inzwischen mächtig gewachsen. Unsere Tierärztin hat uns schon gewarnt, dass beide ziemliche „Brummer“ werden könnten. Da bin ich mal gespannt.


Fazit : Ich bin mehr als stolz auf meine beiden Mäuse. Gerade weil sie so klein zu uns gekommen sind. Natürlich hätten wir auch eine ältere Katze aufnehmen können. Aber ist es nicht auch mal schön zwei Kätzchen aufzuziehen? Jerrys Mama wurde damals leider überfahren. Toms Mama musste von den Babys getrennt werden, da ihre Zitzen dermaßen geschwollen waren. So sind beide zu uns gekommen.

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Ich bereue keine Sekunde, dass wir uns für beide entschieden haben. Trotzdem vermisse ich heute noch meinen Moritz. Er war ein so toller Kater, und keine Katze der Welt wird diesen Verlust wieder gut machen können. Tom und Jerry lindern den Schmerz und lassen uns nach vorne schauen.

Ich hoffe Moritz spielt jetzt mit vielen anderen tollen Katzen im Katzen Himmel.

Moritz *9.07.2011 gestorben 7.07.2015

Wir hatten eine wunderschöne Zeit mit dir. Du bist mit mir durch viele Zeiten gegangen. Du warst immer bei mir, als ich für meine Prüfungen lernen musste. Hast mich immer getröstet und mir zugehört – egal was war, egal wann .. DU warst der erste der es gemerkt hat. Du hast mir im Winter die Füße gewärmt – hast mit mir gekuschelt. Du warst stehts dankbar und erfreut über Aufmerksamkeit, Streicheleinheiten und Leckerlis.

Du hast uns 2 Vögel, drei Mäuse, einen Goldhamster und eine Ratte nach Hause gebracht. Ich glaube das war dein Ausdruck um uns zu sagen wie sehr du uns gemocht hast. Leider war unsere gemeinsame Zeit von kurzer Dauer. Ich hoffe wir sehen uns irgendwann im Himmel wieder. ♥

Ich möchte noch einmal Kind sein

Ist das ein absurder Wunsch? Oder habt ihr diesen auch ab und zu?

Es gibt wirklich Tage, da schlage ich die Hände über den Kopf zusammen und wünsche mir nur einen Tag wieder Kind sein zu dürfen. Wie schön war es, sich über nichts Gedanken machen zu müssen, höchstens mit wem man wo und wann „spielen“ geht.

Nennen es die Kinder von heute überhaupt noch „spielen“? Oder verabreden sich die Kids von heute zum zocken, daddeln? Na gut, daddeln wohl eher weniger. Ich habe heute mal in einem Zeitschriften Regal gewühlt, einfach so. Klar habe ich damals auch Magazine gelesen. Aber heutzutage stehen da wirklich Sachen in den Jugendzeitschriften, da packe ich mir am Kopf.

Ist das eine Nebenwirkung des älter Werdens? Werde ich jetzt auch spießig und verliere meine kindliche Seite? Viele Senioren, oder einfach nur noch ältere Menschen als ich, sagen immer dass sie nicht alt sind und durchaus noch Kind sind. Aber ist dem wirklich so?

Wir werden morgens wach, gehen zur Arbeit – verdienen unsere Brötchen. Leben so vor uns hin. Wieso kann man nicht einfach für immer Kind bleiben? Klar weiß ich, dass das nicht geht. 😀 Ich bin ja nicht dumm. Ich habe viele schöne Erinnerungen an meine Kindheit. Ich bin wohl behütet in einem kleinen Vorort aufgewachsen. Als ich drei Jahre alt war, kam dann mein Rüpel Bruder dazu. Na ja, da war ich nicht mehr die Nummer eins. Bis heute nicht. Aber was soll´s , Familie ist Familie!

Wenn ich Kinder habe, bin ich dann selbst wieder Kind? Ich höre oft, dass Mütter dass Gefühl haben dann noch schneller zu altern. Ich sehe mein Leben irgendwie im ICE Zug an mir vorbei rauschen, wenn man mal so darüber nachdenkt, wie schnell die Zeit vergeht.

Eigentlich hat mein Beitrag heute keine richtige Message – einfach mal wieder mein komischer Gedankenfluss in wirren Sätzen formuliert und aufs den Bildschirm projiziert.