Alte Freundschaften rosten nicht – oder doch?

Das Leben ist wie eine Pusteblume, wenn die Zeit gekommen ist, muss jeder für sich alleine Fliegen.

Was ein wahres Sprichwort. Von wem es ist kann ich gar nicht sagen. Hat nicht jeder von uns eine Freundin oder einen Freund, mit dem er vielleicht zu Schulzeiten oder darüber hinweg eng befreundet war und dann durch einen Streit auseinander ging? Der im nachhinein irgendwie total kindisch und sogar vielleicht überzogen war?

Ich habe mehrere dieser Fälle in meinem eigenen – auch wenn kurzen Leben – schon gehabt.

Meine beste Freundin habe ich in der siebten Klasse kennen gelernt. Wir waren unzertrennlich, haben uns gegenseitig verteidigt und den Coolen Kids der Schule die kalte Schulter gezeigt, als wir mal die neuen gemobbten wurden. Gab es die nicht bei jedem von uns? Die Mädels Gruppe, die immer, einfach immer über andere hergezogen sie gemobbt haben und dabei tonnenweise Schminke im Gesicht und die Röcke die kürzesten waren. Heute sind sie genauso dran wie wir auch. Eine der Mädels hat bis heute keine Ausbildung und jobbt in verschiedenen Bäckerein – und lebt noch bei der Mama. Was sagt uns das? Ich weiß nicht, aber auf jedenfall ist Mobbing nicht die richtige Lösung.

Meinen ersten Freund, meinen ersten Liebeskummer, meinen ersten Absturz, viele verheulte Abende – sowie auch schöne Abende und Partys haben wir gemeinsam erlebt. Wir haben oft bis zu sechs Stunden am Tag telefoniert, obwohl wir im gleichen Ort gewohnt haben, aber eigentlich keine Zeit hatten und lernen mussten. Viele absurde Dinge haben wir gemeinsam erlebt. Wir lagen im Sommer einfach stundenlang im Feld und haben uns Musik angehört, oder haben einfach in einer verlassenen Scheune übernachtet. Total verrückt oder?

Sie war einfach die weltbeste Freundin die ich jemals hatte. Egal zu welcher Uhrzeit, ich konnte sicher gehen, dass sie immer ein offenes Ohr für mich hatte. Genauso wie ich für sie. Dann kam der Tag, der alles erschütterte. Durch meine Ausbildung, die ich angefangen habe, hatte ich immer weniger Zeit. Unsere Arbeitszeiten haben sich überschnitten, sodass keiner den anderen erreichen konnte, ohne dass er arbeiten war.

Nach vielen hin und her, ist dann dass passiert, was nicht hätte passieren dürfen. Mit einem gemeinsamen Freund, haben beide – mit besoffenen Kopf – nachts bei meinem Elternhaus geklingelt um mit mir zu sprechen. Aus Hysterie wurde Gewalt. Aus Gewalt wurde Trauer. Am ende blieb eine zerbrochene Freundschaft.

Nach fünf Jahren habe ich letztes Jahr versucht mit ihr zu reden, aber es geht nicht. Vielleicht soll es nicht so sein, vielleicht sind wir einfach zu unterschiedlich geworden.

Es war eine schöne Zeit. Du wirst immer die Beste Freundin aller Zeiten bleiben A.♥

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Zum Mäuse melken

Meine Phase nimmt kein Abbruch. Ich möchte keineswegs nerven, aber ich zwinge ja auch niemanden mein Geschwafel zu lesen. Deswegen, für alle denen es auf den Geist geht, bitte jetzt abschalten. 🙂 Es kommen bestimmt wieder schönere Beiträge.

Ich habe mir gerade die ganzen netten Kommentare unter meinem letzten Beitrag gelesen und bin echt gerührt darüber, wie ihr doch Anteil an meinem Leben nehmt.

Viele Stunden habe ich seit gestern damit verbracht, mir die Augen auszuheulen. Und jetzt scheiß ich mal auf die Floskeln, die Knigge oder sonstige Ansichten, wie man sich richtig verhält. Ich habe einfach die Schnauze voll, immer das zu machen was andere von mir erwarten. Wieso mache ich das? Wieso rennen wir mit dem Strom, anstatt mal dagegen zu schwimmen? Weil es zu anstrengend ist. Klar, aber sind die Erlebnisse nicht viel schöner? Auf Umwegen findet man vielleicht bereits vergessene Dinge. Erlebt neues. Ich habe leicht reden, ich schreibe wieder und setze es wahrscheinlich nie um.

Wie Songs einfach immer gut sind ♥♥

Heute auf Arbeit habe ich an meinem Arm gerötete Punkte festgestellt. Nicht lustig, sondern ziemlich lästig. Sie haben gejuckt wie Mückenstiche – vielleicht sogar schlimmer. Meine Mama hat schon darauf gewartet, bis ich irgendwann mit Neurodermitis ankomme. Super oder? Richtig Geil!! Ich habe heute Nacht eine Stunde geschlafen, den Rest der Nacht damit verbracht mit meinem Freund zu diskutieren – den Rest habe ich geheult. Insgesamt habe ich eine ganze Stunde geschlafen.

Nachdem ich dann total übermüdet zur Arbeit gefahren bin, durfte ich mir nach meiner Schicht noch anhören, das ich langsamer geworden bin und unordentlicher. Klasse!! Ich könnte ’nen Regenbogen kotzen. Da reißt man sich für jeden den Arsch auf, will es jedem Recht machen und bekommt es nicht hin. Ich hätte wieder in Tränen ausbrechen können. Soll ich meinen Chef sagen, was mich bedrückt? Dass ich private Probleme habe? Ich meine, es ist ja auch viel mehr, als dass was ich bisher Preis gegeben habe. Aber geht es ihm was an? Er ist in meinem Alter, und echt okay. Aber Mitleid ist dass letzte was ich gebrauchen kann – nur weil ich im Oberstübchen einen knacks habe, dass brauche ich nicht.

Am liebsten würde ich auf alles sche****, meine Sachen packen und mich treiben lassen. Egal wohin, egal wie schnell, egal.

Tja, dass ist mein heutiger Beitrag. Dass war es. Punkt aus Ende.

Tastaturhelden

Was sind eigentlich Tastaturhelden?

Das habe ich mich bis eben auch gefragt. Auf Facebook ist wieder eine hitzige Diskussion zu den ankommenden Flüchtlingen aufgebrannt. Wieso? Fragt mich nicht, manche Menschen sind mit ihrer Situation so dermaßen unzufrieden und Lebensmüde geworden, dass sie den Fehler nicht bei sich – sondern bei anderen suchen.

Wie viele unwissende (und ich möchte nicht behaupten dass ich den Durchblick habe) wettern einfach drauf los. Die Flüchtlinge sollen wieder in ihr Land, die Flüchtlinge nehmen unsere Spenden nicht an, vermüllen die Züge usw. Die reinsten Hass – Parolen liest man bald mehr, als die Status Meldungen der Freunde.

Die totale Frustration macht sich bei mir breit, wenn ich mein Facebook öffne und wieder mal nur gewettert wird. Haben die Menschen eigentlich kein anderes Leben? Anstatt zu Tippen und zu behaupten ihnen würde es am schlimmsten gehen, sollten diese vielleicht erst einmal vor Ort schauen, wie es den Menschen geht. Wie ignorant und weltfremd kann man denn bitte sein? Lasst die Menschen doch Mensch sein, und bombardiert ihre letzte Möglichkeit der Zuflucht nicht. Die Welt – die nebenbei nicht unsere ist – ist groß genug. Wenn ihr nicht mehr mit den Flüchtlingen zusammen leben wollt, dann geht. Man hält euch nicht auf. Der Planet ist groß genug für uns alle. Jeder findet seinen Platz in der Gesellschaft.

Bleibt locker, fahrt mal einen gang runter und atmet tief ein. Wieso Stress machen? Lasst uns doch friedlich mit den Flüchtlingen zusammen leben. Wir können nur profitieren und wenn nicht, tja … dann haben wir zumindest Menschen aus der Not geholfen. Und dass ist es Wert mal die Arschbacken zusammen zu kneifen.

Euch will keiner etwas weg nehmen. Wir haben genug zu Essen. Wir haben Arbeit. Wenn ihr keine Arbeit habt, hebt den Arsch hoch und besorgt euch welche!! Und jetzt jammert nicht rum, dass die „Ausländer“ uns die Arbeit weg nehmen. Nicht jede Arbeit ist für einen fremdsprachigen Mann oder Frau geeignet. Die Wirtschaft wird es uns danken, auch wenn die Flüchtlinge irgendwann bei uns arbeiten dürfen.

Wir sind ALLES MENSCHEN! Ob schwarz, weiß, braun. Die Farbe ist egal… wann kapiert ihr es endlich?

Cuty wird Mama : nach der ersten kennlern‘ Phase

Nun ist Jerry schon knapp über eine Woche bei uns und mein Moritz nicht mehr.

Es kommt mir fast vor, als wäre es erst gestern gewesen als ich Moritz geknuddelt habe und er mir in die Füße gebissen hat, damit ich endlich aufstehe und seinen Napf fülle.

Einiges hat sich bis heute – auch mit Jerry – nicht geändert. Die Bisse am morgen sind zärtlicher und nicht mehr so kräftig wie zu Moritz seinen Zeiten. Schmerzen tuen diese trotzdem.

Jeden zweiten bis dritten Tag wiege ich meinen Jerry fleißig und hoffe, dass er wieder etwas zugelegt hat.

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Wir haben ihn mit 5 Wochen und 950 Gramm bekommen. Heute, in der 6. Woche wiegt er 1180 Gramm – also schon ein ganzes Kilo! Ich bin so stolz auf meinen kleinen Wurm, dass er frisst und sich so schnell hier eingelebt hat.

Ein paar Verhaltensstörungen hat er definitiv davon getragen, weil er so früh von seiner Mama getrennt worden ist.

Er muss einfach immer beißen, unsere Hände sind viel Interessanter als sein Spielzeug. Der Kratzbaum ist ebenfalls ein Witz im Gegensatz zu meinen nackten Beinen. Aber trotz‘ all seinen kleinen Macken mag ich ihn trotzdem, vielleicht deswegen ja noch ein bisschen mehr.

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Übernächste Woche geht es zu seinen ersten Impfungen, ich bin schon ganz gespannt wie er diese Meistern wird.

Das letzte mal ist er beim Tierarzt einfach eingeschlafen – was die Aufregung nicht alles mit so einem kleinen Geschöpf macht.

Wir kuscheln uns jetzt wieder aufs Sofa.

Habt einen schönen Sonntag Abend 🙂 ♥

Grüße von Jerry und mir 🙂

Was tun‘ wir unserer Umwelt bloß an?

Wie ich in den Medien gehört habe, bekommen wir wieder Atommüll aus dem Ausland zu uns nach Deutschland in das Entlager Bibles in Hessen geliefert.

Es ist einfach unfassbar, was wir unserer Umwelt damit antun. Alleine schon die Gefahr, dass irgendwas schief geht. Die besten beispiele – leider – gibt es zu genüge. Ich verlinke euch mal die Liste der kerntechnischen Unfälle an Anlagen HIER.

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Quelle : Google Ob die Aktualität 100%ig stimmt, weiß ich nicht.

Die wohl bekanntesten, die selbst jemand mit bekommen haben sollte, der sich mit dem Thema nicht auseinander setzt sind folgende :

  • 1979 kam es im amerikanischen Atomkraftwerk Three Mile Island zum ersten mal zum Super – Gau. Die Brennstäbe konnten nicht mehr gekühlt werden, und es kam zum ersten mal zum Super – Gau. Dabei kam es zur Kernschmelze. Wenn die Brennstäbe sich so stark erhitzen, kann es dazu kommen, dass diese Explodieren. Dieses war hier aber nicht der Fall.
  • 1986 : Der wohl bekannteste Super – Gau der Geschichte. In Tschernobyl (heutige Ukraine), konnten die Brennstäbe nicht mehr heruntergekühlt werden. Es folgte die absolute Katastrophe … eine Explosion des Reaktors. 1500 Tonnen Graphit gerieten somit in Brand. Es wurden 600.000 Menschen erheblich verstrahlt und 7000 Menschen waren sofort Tod, weil diese durch die Explosion verschüttet wurden. 125.000 Helfer erkrankten im nachhinein. 375.000 Bewohner mussten umgesiedelt werden und 3,5 MILLIONEN sind laut der Weltgesundheitsorganisation offiziell als Opfer des Unglücks registriert.
  • 2011 : Fukushima! Aufgrund eines starken Erdbebens wurden die Reaktoren 1-4 automatisch sofort abgeschaltet um das schlimmste zu verhindern. Die danach folgende Tsunami Welle traf alle Reaktoren und löste somit einen weiteren Super – Gau hervor. Die Reaktoren 1-3 wurden durch die 15 Meter hohe Tsunami Welle so schwerwiegend geschädigt, dass es zur Kernschmelze kam. Bis heute flüchten immer mehr Japaner vor der Strahlung. 19.000 Menschen sind bereits an den folgen gestorben, manche finden keinen anderen Ausweg als den Selbstmord. 120.000 Menschen können bis heute nicht zurück in ihre Heimat.

Leider gibt es noch weitere Unfälle mit Reaktoren, Brennstäben usw. Dieses sind die mir bekanntesten Unfälle. Es ist einfach unfassbar. Wir bringen uns selbst um!

Einfach abstellen ist auch nicht mehr drin. Selbst bei Abschaltung eines Kernkraftwerkes, brennen die Stäbe noch mindestens ein Jahr weiter. Diese müssen rund um die Uhr gekühlt werden, ansonsten kommt es wieder zu einem Super – Gau.

Erschreckende Fakten :

  • Der Abbau eines Atomkraftwerkes dauert mehr als 10 Jahre! 
  • Es sind mehr als 2300 TONNEN (!!!) Atommüll, der nicht mehr komplett gereinigt werden kann und wieder gelagert werden muss.
  • Die Kosten hierbei belaufen sich auf 500 Millionen Euro.
  • Selbst nach Schließung eines Atomkraftwerkes, verbleiben die Brennelemente 40 Jahre an ihrem Ort.

Ich bin einfach schockiert, was wir unserer Umwelt damit antun. Klar brauche ich auch Strom, wie jeder andere auch. In der heutigen Zeit ist es ja nicht mehr vorstellbar ohne Strom zu Leben. Aber muss es auf diese Weise produziert werden?

Fakt ist auch, dass wir so schnell nicht mehr aus dem Teufelskreis raus kommen werden. Selbst wenn wir alle Atomkraftwerke abstellen würden, wären die Spätfolgen kostenintensiv, zeit intensiv und die Gefahr vor weiteren Unfällen während des Abbaus sind ebenfalls gegeben.

Die Menschen die bis zu den Super – Gau´s gelebt haben, können teilweise bis heute nicht zurück.

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Wir Menschen machen die Welt kaputt und bringen uns dabei selber um!

Gebt bei Google mal ein „Folgen der Atomkraft“ und schaut euch die Kinder an. Grausam!

Ich bin bei weitem nicht allwissend und in meinen Texten können sich auf Fehler geschlichen haben. Ich bin nicht perfekt und vor allem nicht allwissend. Danke.

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Rezension : Alissa Nutting – TAMPA

  • Einband : Hardcover
  • Seiten : 287
  • Verlag : Hoffmann und Campe
  • Preis : 19,99€ [D]

Klappentext 

Celeste Price ist Ende zwanzig und unterrichtet an der Junior Highschool in Tampa, Florida. Weshalb? Sie steht auf vierzehnjährige Jungs. Kühl berechnend manipuliert sie ihre Schüler, bis einer von ihnen in ihrer Falle geht.

American Psycho und Lolita – wer Tampa gelesen hat, muss seine Weltsicht neu überdenken.

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Das Cover ist bereits sehr eindeutig und lässt darauf schließen das es in diesem Buch um die weibliche Sexualität geht. Als würde dies nicht schon für einen Skandal reichen, geht es des weiteren nicht nur im die Sexualität von Celeste Price, die in der „Ich – Form“ schreibt, sondern auch um ihre kranken Vorlieben, mit minderjährigen Jungs zu schlafen und ihre Fantasie mit ihnen auszuleben.

Celeste Price : Sie ist jung (28) attraktiv, wohlhabend und hat eine Hammer Figur. Um ihre Neigung zu Minderjährigen ausleben zu können, hat sie einen Job an der Junior Highschool in Tampa angenommen, um den potentiellen Jungs näher zu sein.

Bereits auf den ersten Seiten hat sich die Protagonistin mehrmals selbstbefriedigt und man fragt sich in der Tat, was in ihrem Kopf vorgeht. Sie beschreibt ihre – und die Geschlechtsteile ihrer Opfer äußerst vulgär und im Zusammenhang abstoßend, dass es mir beinahe mehrmals hochgekommen wäre.

Ihren Mann sieht sie nur als Mittel zum Zweck. Ihren schönen Lebensstandard möchte sie nicht aufgeben und lässt sich deswegen an einigen Abenden des Jahres auf ihre – wie sie es nennt – ehelichen Pflichten ein.

fazit

Nach einigem durchatmen, habe ich mich dazu entschlossen dennoch eine Rezension zu schreiben. Ich finde die Aussage auf dem Klappentext nicht richtig getroffen. Mir war bewusst, dass es solche Lehrer gibt, die ihre Verantwortung derart missbrauchen um sich an Minderjährige ranzumachen. Aber alles gebündelt in einem Buch zu lesen, aus der Sicht der Täterin – die ihre Schüler dazu verleitet mit ihr Sex zu haben – ihre Gedanken und ihre Gefühle … ich finde es einfach unbegreiflich und total abstoßend. Jungs und Mädchen in dem Alter sind noch so unreif und Formbar, das für eine Erwachsene Frau dies eine Leichtigkeit ist, ihnen alles schön zu reden und schmackhaft zu machen. Viele Ereignisse verstehe ich nicht, vor allem das Ende. Aber dazu möchte ich auch nicht mehr sagen, da ich ansonsten Spoilern würde.

Viele Szenen kommen mir so absurd vor, wo ich mir denke – ob man sich so etwas ausdenken kann? Gerade als Autorin? Ich bin mehr als erschüttert über die eiskalten Aktionen von der Protagonistin. 

Ich finde es gut, das auch dieses Thema angesprochen wird. Aber das es so vulgär sein muss? Ich weiß ja nicht.


Es ist schwer, dieses Buch zu bewerten …

  • Das Cover so finde ich – fällt sofort ins Auge und passt zum Thema.
  • Der Schreibstil ist leicht und flüssig zu lesen.
  • Man kommt aus dem Staunen nicht mehr raus und fragt sich wie krank die Welt ist..

3,5 von 5 Sternen

Eure

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Rezension : Bald ruhest du auch – Wiebke Lorenz

  • Softcover : 448 Seiten
  • Erscheinungstermin : 16. März 2015
  • Preis : € 14,99 [D] | € 15,50 [A] | CHF 20,50 *
  • Verlag : Diana Verlag 
  • Leseprobe

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Töte dich selbst – sonst stirbt deine Tochter

Nach dem Unfalltod ihres Mannes fühlt Lena sich wie in einem Albtraum. Aber sie weiß, dass sie leben muss – für ihr Kind, denn Lena ist im achten Monat schwanger. Dabei ahnt sie nicht, dass ihr der wahre Horror erst noch bevorsteht. Vier Wochen nach der Geburt ist die kleine Emma plötzlich spurlos verschwunden. Entführt aus ihrer Wiege. Schon bald wird Lena klar: Sie soll büßen. Doch wofür? Ein perfider und grausamer Wettlauf gegen die Zeit beginnt.

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Meine Meinung 1Dies war mein erster Thriller, den ich gelesen habe. Ich muss sagen, ich wäre an einigen Passagen vor Spannung beinahe explodiert. Als Lena, Daniel im Krankenhaus kennen gelernt hat, schien alles perfekt zu sein und sich zu einer Romanze zu entwickeln – wie sie schöner nicht sein könnte. Ich möchte auch gar nicht lange um den heißen Brei reden. Ich bin seid langem nicht mehr so überzeugt von einem Buch, wie von diesem. Es ist genial geschrieben! Und das sage ich nicht nur so. Die Autorin springt zwar abwechselt zwischen den Zeiten, dies ist aber durch die stätige Erzählungsweise – aus der Sicht von Lena, der Protagonistin – leicht zu verstehen ist.

Wiebke Lorenz Thriller, ließ sich flüßig und in einem Rutsch durchlesen.

Auch der Hund Guiness, Niklas, Jasper und alle anderen Darsteller sind mir ans Herz gewachsen. Umso schlimmer fand ich ziemlich am Ende ein Ereignis, dass ich zugegebener weise überlesen habe, ich konnte es einfach nicht lesen – mir wurde bei den ersten Zeilen schon so übel … aber verpasst habe ich dabei auch nichts, diese nicht zu lesen.

Das Ende kommt auch anders als erwartet. Gerade hätte ich mich in den Ar**** beißen können, doch den Epilog gelesen zu haben. 😀

Fazit 1

Ich bin restlos begeistert und habe das Buch in zwei Tagen verschlungen! Heute habe ich fleißig sieben Stunden gelesen und wurde nicht enttäuscht.

Ich werde auf jedenfall schauen, ob es noch mehr von der Autorin zu lesen gibt, dieser Thriller hat mich überzeugt.

Ich gebe diesem Buch mit gutem gewissen 5 von 5 Sternen!

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